Freitag, 5. Oktober 2018 17:13 Uhr

Teri Hatcher als Kind vom Onkel missbraucht

Teri Hatcher spricht in einem Brief an Donald Trump erschreckend offen über ihren sexuellen Missbrauch. Die 53-jährige Schauspielerin wendet sich auf Instagram an den US-Präsidenten und fordert ihn auf, sich in die Haut eines Missbrauchsopfers hineinzuversetzen.

Teri Hatcher als Kind vom Onkel missbraucht

Foto: WENN.com

Die ‚Desperate Housewives‘-Darstellerin wurde als Kind von ihrem Onkel missbraucht und nimmt die aktuelle Debatte um die mögliche Ernennung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gerichtshof zum Anlass, ihre eigene Geschichte zu teilen.

„Hier sind die Sachen, an die ich mich erinnere: Sein erigierter Penis, über den er mit seiner Hand strich, als er hinter dem Steuer des Autos saß. ‚Willst du ihn berühren?‘, fragte er mich. Ich sagte ‚Nein‘. Er nahm trotzdem meine Hand, um ihn zu berühren. Er war pink. Es gab Gewebe. Ich wusste nicht, wofür sie waren, aber dann tat ich es. Ich lag mit dem Gesicht nach unten auf dem Sitz und blickte auf den Boden, als er mich vergewaltigte“, lautet der Horror-Bericht des Stars.

Quelle: instagram.com

Ansage in Richtung Trump

Trump und allen, die Missbrauchsvorwürfen skeptisch gegenüberstehen, hat Teri folgendes zu sagen: „Hier sind die Sachen, an die ich mich NICHT erinnere: Die Adresse, in der es passiert es. Wie ich dahin gelangt bin. Wie ich nach Hause gelangt bin. Welcher Tag oder Monat es war. Ob jemand Bier getrunken hat.“ Nur weil sie sich nicht an alle Details erinnern könne, heiße das nicht, dass sie alles erfunden habe.

„Traurigerweise wurde Jahrzehnte später die Teenagerin Sarah Van Cleemput von demselben Mann missbraucht. Sie beging Selbstmord. Ich kämpfte gegen meine Dämonen“, schreibt die Amerikanerin. „Herr Präsident, ich bin eine Überlebende, die Ihnen gerne dabei hilft, zu verstehen, wie die Erinnerungen eines solchen Traumas funktionieren. Es könnte schwer für Sie sein, das zu verstehen. Ich kann ihnen gerne im Detail erklären, dass ‚Ich kann mich nicht erinnern‘ oft die ehrlichste Antwort auf Fragen bezüglich eines Übergriffs ist. Es bedeutet NICHT, dass es nicht passiert ist.“

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