04.07.2019 19:46 Uhr

The Masked Singer: Die hier steckt hinter den Kostümen

Foto: ProSieben/Benedikt Müller

Heute um 20:15 Uhr geht die hochgelobte neue „ProSieben“-Show „The Masked Singer“ in die zweite Runde und die neun verbliebenen maskierten Promis singen vor den Jurioren Ruth Moschner, Collien Ulmen-Fernandes und Max Giesinger, die raten müssen, wer sich dahinter verbergen könnte. 

The Masked Singer: Die hier steckt hinter den Kostümen

Foto: ProSieben/Benedikt Müller

Aber wer ist eigentlich für die ausgefallenen Kostüme der Show verantwortlich? Die Antwort: Alexandra Brandner! Die Gewandmeisterin schneidert mit ihrem elfköpfigen Team die auswendigen Kostüme, die von der amerikanischen Designerin Marina Toybina entworfen werden. 

Alexandra Brandner arbeitet seit 25 Jahren als sogenannte Gewandmeisterin, vor „The Masked Singer“ werkelte sie schon an anderen Produktionen wie z.B. „GNTM“, „Tanz der Vampire“ oder „Saturday Night Fever“.

The Masked Singer: Die hier steckt hinter den Kostümen

Foto: Benedikt Müller

Nach einer Ausbildung zur Theaterschneiderin, Gewandmeisterin und eines Studiums zur Kostümbildnerin habe ich meine Berufung zum Beruf gemacht und fertigte nunmehr seit über zwei Jahrzehnten historische Kostüme für Theater, Oper, Musical, Museen und Filmproduktionen weltweit an.

Kostüme kosten rund 35.000 Euro

Nun fertigt sie die Kostüme für die neue Supershow. Für Brandner und ihr Team ist die Arbeit an den einzelnen Kostümen ein langwieriges Unterfangen. Das Astronautenkostüm hatte einen Aufwand von 800 Arbeitsstunden – den 40.000 Strasssteinen sei Dank. Die Kosten: 35.000 Euro.

The Masked Singer: Die hier steckt hinter den Kostümen

Foto: ProSieben/WilliWeber

Alexandra Brandner verrät laut ProSieben: „Unser elfköpfiges Team arbeitet seit zwei Monaten nonstop von früh bis spät. Das geht nur mit Leuten, die für die Aufgabe brennen. Ich glaube, die Kunst unserer ‚Werkstatt‘ ist das schnelle Denken und kreative Umsetzen. Dass wir ganz schnell außergewöhnliche Ideen und Lösungen finden. Man muss sehr flexibel im Kopf sein und ausprobieren. Das erfordert auf der einen Seite ein unglaublich großes Fachwissen und ein einzigartiges, funktionierendes Netzwerk an Zulieferern, wie wir es uns in 25 Jahren aufgebaut haben.“

Und sie ergänzt: „Jedes Kostüm birgt seine eigenen Schwierigkeiten. Bei manchen ist es die Maske, die einfach riesengroß ist und trotzdem sicher sitzen muss. Auch die Statik ist jedes Mal eine echte Herausforderung. Aber ich denke, das Monster war am aufwendigsten, auch wenn es vielleicht am leichtesten aussieht. Wegen der Größe und weil es wenig Bewegungsfreiheit lässt. Trotzdem versuchen wir, es so angenehm wie möglich zu gestalten, sprich leicht und mit einem gewissen Tragekomfort.“

The Masked Singer: Die hier steckt hinter den Kostümen

Foto: ProSieben/WilliWeber

Das Konzept der Sendung

Bei „The Masked Singer“ treten zehn Stars aus allen Lebensbereichen  in aufwändigen, überdimensionalen Kostümen auf, die sie komplett verhüllen. Das Rateteam sowie einem wöchentlich wechselndem Gast-Rate-Promi und die Zuschauer können über die Identität der Stars hinter den Masken nur spekulieren – die einzigen Anhaltspunkte: kleine Indizien in Einspielfilmen, die Bühnen-Performance und die echte, unverfremdete Stimme während ihrer Songs. Für den maskierten Promi mit den wenigsten Stimmen aus dem Publikumsvoting heißt es am Ende der Show: runter mit der Maske! Der Oktopus wurde in der ersten Show bereits als Lucy Diakovska enttarnt.

The Masked Singer: Die hier steckt hinter den Kostümen

Foto: ProSieben/Martin Saumweber

Und wie bleiben die maskierten Promis eigentlich auch hinter den Kulissen unerkannt? Ganz einfach, die Identität wird strengstens geschützt, in dem die Herrschaften verhüllt werden. Sie werden ständig von Bodyguards begleitet – ob auf dem Weg zum Studio, Backstage oder auf der Rückreise. Da dioe Prominenten nicht erkannt werden sollen und mit niemandem sprechen dürfen, tragen sie bis zu ihrer Verwandlung einen schwarzen Hoodie und ein undurchsichtiges Visier…