Freitag, 2. August 2019 09:39 Uhr

„The Masked Singer“: Historische Quote für ProSieben

Foto: ProSieben/ Julia Feldhagen

Man kann sich nicht erinnern, dass eine ProSieben-Show jemals solch eine Quote vorzuweisen hatte. Die hat es nämlich bislang in der fast 30-jährigen Sendergeschichte auch noch nie gegeben. Die südkoreanische TV-Erfindung „The Masked Singer“ schreibt also TV-Geschichte.

"The Masked Singer": Historische Quote für ProSieben

Foto: ProSieben/ Julia Feldhagen

Der Münchener Sender schießt mit dem Astronauten Max Mutzke auf völlig ungekannte Höhen! Die rund vier Stunden lange Live-Produktion „The Masked Singer“ krönt die erste Staffel mit einem glanzvollen Finale am Donnerstagabend und einer himmlischen Quote von 38,5 Prozent Marktanteil (Zuschauer 14-49 Jahre). Insgesamt 54,0 Prozent in der sogenannten werberelevanten Gruppe verfolgten um Mitternacht live den Moment der Momente, in dem sich der Astronaut in Max Mutzke verwandelt und der ganze Abend zum „größten Showerfolg ProSiebens aller Zeiten“ (Quotenmeter) wurde. Und das mitten in der Ferienzeit!

Quote verdoppelt

Im Gesamtpublikum lag der Marktanteil bei 20,0 Prozent. Während ProSieben selten tatsächliche Zahlen verkündet, sondern zumeist die Marktanteile (weil’s schöner klingt), ist das seit heute auch anders: Insgesamt sehen 4,34 Millionen Zuschauer die finale Show von „The Masked Singer“, eine Steigerung von 1,18 Millionen zur Vorwoche (3,16 Millionen), jubelt der Sender in einer Presseemitteilung.

„Das Finale war der krönende und perfekte Abschluss. Alleine schon das Opening, das mir hinter der Bühne Gänsehaut bereitet hat. Es war so toll, alle zehn Masken nochmal zu sehen und live zu hören – da wusste ich, das kann nur ein großartiger Abend werden“, schwärmt Moderator Matthias Opdenhövel nach der Show.

"The Masked Singer": Historische Quote für ProSieben

Foto: ProSieben/ Julia Feldhagen

„The Masked Singer“ hatte seine Reichweite im Laufe der ersten Staffel also nahezu verdoppelt. Eine gute Voraussetzung für die 2. Staffel.

Während sie in München auf den Tischen tanzen dürfte man bei RTL in Köln noch immer schäumen. Anfang des Jahres hatte ProSieben „alles in den Ring geworfen, um die Rechte an dem Format überhaupt zu erhalten“, fasst ‚Quotenmeter.de‘ einen Rückblick zusammen. „RTL wähnte sich schon als sicherer Sieger, den Zuschlag bekam dann aber doch die rote Sieben, die – so war zu hören – wohl mehr Geld bot. Und das Geld war gut investiert.“

"The Masked Singer": Historische Quote für ProSieben

Foto: ProSieben/ Julia Feldhagen

Wochenlang keine SMS beantwortet

Und was sagen die Teilnehmer des Finales? „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie secret wir gelebt haben! Selbst ein Großteil meiner Familie weiß es tatsächlich bis heute nicht. Ich habe sechs Wochen lang keine SMS mit Fragen nach der Show beantwortet, um nicht zu lügen.“

Zuvor wurden bereits der Kudu Daniel Aminati, das Monster Susi Kentikian, der Engel Bülent Ceylan und der Grashüpfer Gil Ofarim enthüllt. Komiker Bülent Ceylan sagt lachend: „Wisst ihr, wie schlimm das ist, wenn man bei diesen Metal-Songs nicht headbangen kann?! Das hat so einen Spaß gemacht!“

"The Masked Singer": Historische Quote für ProSieben

Foto: ProSieben/ Julia Feldhagen

Boxerin Susi Kentikian will sich gar nicht von ihrer Maske trennen: „Ich habe das Monster von Anfang an geliebt. Das bin ich: tollpatschig, spielfreudig – das war alles echt.“ Moderator Daniel Aminati gibt immer Vollgas: „Wenn ich auf die Bühne gehe, muss ich sie zum Rauchen bringen. Deshalb habe ich häufiger unter der Maske keine Luft bekommen, aber gedacht, scheißegal, die Party geht weiter.“ Und Gil Ofarim findet: „Im Deutschen TV gibt es so viel Langeweile. Aber so etwas wie ‚The Masked Singer‘ gibt es ganz selten. Danke, dass ich dabei sein durfte und danke an das großartige Team hinter der Bühne!“

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