04.11.2020 14:58 Uhr

„The Masked Singer“: Ihre Hochzeit stand Sylvie Meis fast im Weg

Sylvie Meis ist als Alpaka in "The Masked Singer" enttarnt worden. Im Interview verrät sie, wie ihre Hochzeit der Teilnahme fast in die Quere gekommen wäre, und ob sie eine Vermutung für die übrigen Kostüme hat.

ProSieben / Willi Weber

Sylvie Meis (42) überraschte in der ProSieben-Show „The Masked Singer“ als das Alpaka. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht die Moderatorin über die Herausforderung, das erste Mal live auf der Bühne zu singen und wie sie die Show-Proben mit ihren Hochzeitsvorbereitungen kombinierte. Die Niederländerin gab Ende September Niclas Castello (42) in Florenz das Jawort.

Wie geht es Ihnen nach der großen Enthüllung gestern?

Sylvie Meis: Es geht mir blendend. Es war eine sehr kurze Nacht und ich bin etwas müde, aber es war eine tolle Erfahrung und ich bin sehr stolz auf mich.

Ihr Name ist in den ersten beiden Shows bereits gefallen. Wie groß war die Angst, erkannt zu werden?

Meis: Eigentlich nicht so groß. Mein Name ist auch in den ersten beiden Staffeln schon mehrmals gefallen. Das hat mich deshalb nicht so gestresst. Das Rateteam hat meinen Namen zwar erwähnt, aber so richtig überzeugt waren sie nicht. Am Ende war es doch für alle eine Überraschung. Das mit den kleinen Füßen finde ich witzig. So klein sind meine Füße eigentlich gar nicht: Größe 36 bei 1,60 Metern. Aber durch den langen Hals sah ich als Alpaka viel größer aus.

Wie lange mussten Sie üben, um mit dem langen Hals des Kostüms zurechtzukommen?

Meis: Das war heftig. Das Gerüst für den Hals war sehr eng und musste um meinen Kopf geschraubt werden. Es wiegt fünf Kilo! Mein eigener Kopf steckte im Hals des Alpakas, was das Bewegen etwas erschwert hat. Aber mit meinem Trainingsanzug und den Sneakers wollte ich natürlich tanzen und lebendig sein – eine Herausforderung.

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Wer in Ihrem Umfeld wusste von Ihrer Teilnahme Bescheid und wie schwer war es, das geheimzuhalten?

Meis: Es war sehr schwierig, das geheimzuhalten. Ich hasse es, zu lügen, aber musste es für mich behalten. Mein Mann wusste von Anfang an Bescheid und natürlich meine Managerin. Vor allen anderen habe ich es verheimlicht.

Als Ablenkungsmanöver haben Sie gestern bei Instagram gepostet, dass Sie „ready for dinner at home“ sind – haben Ihre Follower Ihnen das abgenommen?

Meis: Alle haben mir geglaubt. Als „The Masked Singer“ es dann auf Instagram bekannt gab, dass ich hinter dem Kostüm stecke, waren alle total überrascht. Niemand hat damit gerechnet.

Sie haben gerade erst Hochzeit gefeiert und haben sich nun direkt in dieses Abenteuer gestürzt. Wie stressig war das für Sie?

Meis: Teilweise war es wirklich stressig. Ich habe schon vor der Hochzeit mit den Vorbereitungen für die Show angefangen – erste Gespräche und die Song-Auswahl. Ich musste meinem Gesangs-Coach dann erklären, dass ich wegen der Hochzeit und den Flitterwochen ein paar Wochen Pause machen muss. Aber sobald wir wieder zu Hause waren, habe ich als erstes gleich wieder geübt. Die Show erfordert wirklich viel Disziplin.

Sie sind Model und Moderatorin, keine Sängerin: Wie viel Überwindung haben Sie die Auftritte gekostet?

Meis: Ich habe vorher noch nie live auf einer Bühne gesungen. Und es ist echt nicht leicht, alles live zu singen. Man muss wirklich aus seiner Komfortzone herauskommen, aber das macht es auch so spannend. Vor der ersten Show war ich so nervös, dass ich eine Woche kaum schlafen konnte.

Hat Ihnen das Publikum in der dritten Show gefehlt?

Meis: Mit der Maske sieht man sowieso kaum etwas, deshalb habe ich das nicht gemerkt. Man blendet eigentlich alles aus, was rund herum passiert – mit etwas Glück sieht man höchstens das Rateteam und den Moderator. Es ist schon sehr schade, dass es derzeit kein Publikum geben darf, aber für die Sängerinnen und Sänger unter den Masken ist es glaube ich kein Nachteil.

Haben Sie eine Vermutung, wer unter den anderen Kostümen stecken könnte?

Meis: Ich habe keine Ahnung! Wir hatten Backstage überhaupt keinen Kontakt miteinander, man sieht nur maskierte Leute. Wenn ich sie kurz gesehen habe, war ich schon neugierig und habe versucht, nach Details zu gucken. Aber mir ist nichts aufgefallen. Ich hätte hinter der Biene niemals Veronica Ferres vermutet und auch hinter dem Hummer nicht Jochen Schropp.

(ncz/spot)