Dienstag, 10. März 2020 20:07 Uhr

„The Masked Singer“: So streng sind die neuen Sicherheitsmaßnahmen!

ProSieben / Martin Saumweber

Heute startet wieder die große ‚The Masked Singer‚-Rätselei, um 20:15 Uhr live auf ProSieben. Da verstecken sich dann abermals zehn neue Prominente unter zehn komplett neuen Masken.

Die Kostüme sind bereits seit einigen Tagen bekannt: Die Göttin, der Drache, das Faultier, der Roboter, die Fledermaus, das Chamäleon, der Hase, die Kakerlake, der Dalmatiner und der Wuschel.

„The Masked Singer": So streng sind die neuen Sicherheitsmaßnahmen!

Die Fledermaus. imago images / Future Image

Geheimhaltung ist Pflicht

Wer darunter steckt? Das dürfte wohl das bestgehütete TV-Geheimnis jemals sein. Schon im vergangenen Jahr scheute der Sender weder Kosten noch Mühen, die Promis unter den Masken bis zum Schluss strengstens geheim zu halten. Dieses Jahr wurden die Sicherheitsmaßnahmen sogar nochmal erhöht.

Wer in den aufwendigen Kostümen steckt, das wissen nur acht Personen – lediglich zwei davon gehören zu ProSieben. Für alle Beteiligten gilt absolute Geheimhaltungspflicht gegenüber jedem, wie in einer entsprechenden Schweigepflichterklärung schriftlich festgehalten worden ist.

Auch Stars kennen sich nicht

Die Sicherheitsvorkehrungen beinhalten unter anderem, dass sobald die Stars für die Show abgeholt werden, sie nur noch getarnt oder maskiert und in Begleitung von Bodyguards unterwegs sein dürfen. Selbiges gilt für die Rückreise. Niemand darf die Promis anreden und sie dürfen nie ohne Stimmverzerrer sprechen. Der Brüller!

Auch untereinander wissen die Promis nicht, wer in dem anderen Kostüm steckt, denn die Stars sind komplett voneinander abgeschirmt. Zwischen den Auftritten halten sie sich sogar in schalldichten Garderoben auf. Außerdem sitzt vor jedem dieser Räume ein Bodyguard, damit sich die prominenten Undercover-Sänger nicht auf dem Gang begegnen.

Gang aufs WC nur mit Ankündigung

Für den gesamten Garderoben-Bereich gilt ebenfalls absolute Trennung voneinander und von allen weiteren beteiligten Pesonen. Nur der kleine Mitarbeiterkreis, der tatsächlich direkt mit den Prominenten arbeiten muss, erhält Zutritt.

„The Masked Singer": So streng sind die neuen Sicherheitsmaßnahmen!

Der Hase. imago images / Future Image

Auf Schritt und Tritt werden die prominenten Undercover-Sänger von Bodyguards begleitet – ob auf dem Weg zum Studio, Backstage oder auf der Rückreise. Bis zu ihrer Verwandlung tragen sie außerdem ein undurchsichtiges Visier und schwarze Hoodies mit der Aufschrift: ‚DON’T TALK TO ME!‘ – alles nur, damit sie bloß nicht erkannt werden.

„Wir haben noch nie so viel Geld in ein Geheimhaltungskonzept einer Show investiert. Bei ProSieben kann ich zum Beispiel mit niemandem darüber sprechen, wer unter einer Maske steckt. Es weiß einfach keiner“, so ProSieben-Chef Daniel Rosemann.

Hoch, höher, Holzzaun

Weiter erklärte er: „Vor Ort gibt es ein ausgeklügeltes System, welcher Künstler wann Backstage über den Flur gehen darf. So muss auch jeder Gang zur Toilette extra angemeldet werden, damit sich die Künstler, die hinter den Masken stecken, auf keinen Fall begegnen.“

„The Masked Singer": So streng sind die neuen Sicherheitsmaßnahmen!

Die Kakerlake. imago images / Future Image

Bereits bei der letzten Staffel im vergangenen Jahr waren vor dem Studioeingang mehrere verhüllte Absperrgitter errichtet wurden, um einen Blick auf die Eingänge, die für die VIPs unter den Masken bestimmt sind, zu verhindern. Nun wurden auf dem Kölner Studiogelände, wo die Show produziert und bereits seit Tagen die Performances geprobt werden, zusätzlich laut ‚Bild‘-Zeitung deutlich höhere Holzzäune errichtet.

Einige Änderungen

Welches prominente Talent unter den Masken steckt wird also erst in den Shows enthüllt. Der erste Untercover-Sänger wird sich schon am heutigen Dienstag bei Moderator Matthias Opdenhövel demaskieren müssen. Wie üblich muss die Figur mit den wenigsten Stimmen am Ende der Show die Hüllen fallen lassen.

Neu ist in diesem Jahr aber nicht nur das aufgemotzte Sicherheitskonzept, sondern auch das Abstimmungsverfahren. ProSieben verzichtet demnach in der diesjährigen zweiten Staffel der Show auf Anrufe für das Voting. Zum ersten Mal findet die Wahl über eine App, die man vor der Sendung herunterladen muss, statt.

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