26.06.2020 18:00 Uhr

„The Voice“-Kandidat Georg Stengel: „Kaum jemand hat an mich geglaubt“

Georg Stengel war 2016 der Publikumsliebling bei "The Voice of Germany". Nun strebt der Newcomer seine große Musik-Karriere an. In diesem Jahr kommt ihm allerdings die Corona-Krise dazwischen.

Ben Baumgarten

2016 war Georg Stengel (26) der Publikumsliebling bei „The Voice Of Germany„, in diesem Jahr will der Newcomer richtig durchstarten. Vor Kurzem veröffentlichte der Sänger seine Single „Mars“. Den Weltraum bereisen will er aber vorerst nicht, denn „um abzuschalten, reicht mir der gute Balkon und gutes Bier“, lacht er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. In der Musikshow landete er im Team von Michi Beck (52) und Smudo (52) von den Fantastischen Vier. „Leider habe ich keinen Kontakt mehr zu den beiden“, sagt Stengel. „Aber was nicht ist, kann noch werden!“

Für Stengels Karriere habe „The Voice of Germany“ dennoch einige Vorteile gehabt. „Ich konnte dort Fernseherfahrung sammeln und auch musikalisch viel lernen.“ Außerdem habe er nach seiner Teilnahme an der Musikshow auch ein „cooles Angebot“ von ProSieben bekommen: Er war als Food-Reporter für die Sendung „taff“ unterwegs. Bei „The Voice“ überzeugte er die Zuschauer vor allem mit seiner ehrlichen und offenen Art. Auch privat ist er offenbar für seine frechen Sprüche bekannt. „Klar, ich habe heute oft noch Momente, in denen ich zuerst rede und dann nachdenke. Dazu stehe ich auch und das ist auch für den ein oder anderen Lacher gut!“, erklärt der 26-Jährige.

Georg Stengel zur Corona-Krise: „Ist schon alles etwas doof gelaufen!“

Im Jahr 2020 soll nun auch sein erstes Album folgen. Wenn man ihm das zu Zeiten von „The Voice of Germany“ gesagt hätte, „hätte ich denjenigen ausgelacht“, sagt Georg Stengel rückblickend. In diesem Jahr kommt ihm allerdings die Corona-Krise dazwischen. „Ist schon alles etwas doof gelaufen! Genau jetzt, wo alles bei mir startet, kommt die Krise natürlich super ungelegen!“, erzählt der Sänger. „Aber ich mache das Beste daraus! Und wenn alles vorbei ist, wird doppelt so viel Stimmung gemacht! Dann gibt es 200 Prozent Stengel!“

In seiner Heimatstadt Jüterbog in Brandenburg hatte es Georg Stengel anfangs schwer, denn keiner wollte so richtig an seinen Erfolg glauben. Aufgeben kam für den Musiker aber nicht infrage: „Je mehr Leute nicht an mich geglaubt haben, umso größer war der Ehrgeiz, jedem zu beweisen, dass ich es schaffen werde und auch will! Ich hätte nie gedacht, dass es klappt, aber Ehrgeiz zahlt sich halt doch aus!“

So sieht es mit seinem privaten Glück aus

Nicht nur seine Musik-Karriere nimmt langsam Fahrt auf, auch privat hat Stengel sein Glück gefunden. Auf seinem Instagram-Account zeigt er sich gerne mit seiner Freundin. „Sie nimmt einen großen Stellenwert in meinem Leben ein, ohne sie hätte vieles nicht funktioniert“, sagt er. „Dafür bin ich ihr auch mein Leben lang dankbar!“ Er könne sich auch vorstellen, zu heiraten und eine Familie zu gründen. „Ja, auf jeden Fall! Mein Ziel ist es, einmal Opa zu werden und meinen Enkelkindern etwas vorzusingen und vorspielen zu können! Deshalb muss ich auch bald anfangen, also mal schauen.“

(tae/spot)