Freitag, 27. Januar 2012 15:33 Uhr

Thomas Gottschalk bittet um etwas Geduld: „Es holpert noch“

Berlin. Thomas Gottschalk, der seit Montag in der ARD durch seine neue Vorabendshow ‚Gottschalk LIVE‘ führt, musste sich in den vergangenen Tagen viel Kritik von Medien und Zuschauern anhören. Via ‚Bild‘-Zeitung, die sich im Gegensatz zu den meisten Medien mit Kritik komplett zurückgehalten hat (sonst gibts halt keine exklusiven Beiträge mehr vom Gottvater der deutschen TV-Unterhaltung), bittet er das „Publikum um Geduld“ und die „Medien um Nachsicht“, gibt aber zugleich in einem Beitrtag als Gastautor zu: „Ja, es holpert noch! Nein, wir haben unsere Form noch nicht gefunden. Aber wir wissen jeden Tag ein bisschen mehr und werden auch noch ein paar Tage mehr brauchen.“

Auch wenn er Kritik gerne annehme und auch die Einschaltquoten zur Kenntnis nehme, sei ihm vor allem das Publikum wichtig, von dem er sich mehr Zeit wünscht, um es zu überzeugen. „Dass die einen noch hämisch grinsen, während die anderen bereits hektisch verkünden, dass das nichts mehr werden kann, nehme ich zur Kenntnis. Da trennt sich dann auch Freund und Feind“, schreibt der 61-Jährige.

„Wenn mich der greise und weise Kollege Blacky Fuchsberger anruft, um mir den rechten Weg zu weisen, dann rührt mich das. Und wenn mir Mediendienste die Quoten um die Ohren hauen, dann ist das ihr täglich Brot, auch wenn die Zahlen nicht so sind, wie ich sie mir wünsche. Aber nur eines ist mir wirklich wichtig: dass das Publikum mir die Zeit gibt, auf einem neuen Sendeplatz zu einer neuen Form zu finden. Das wird nicht von heute auf morgen klappen, aber ich weiß, dass ich das hinkriegen kann.“

Während ‚Gottschalk LIVE‘ am Montag, 23. Januar, noch 4,34 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher versammeln konnte, schalteten gestern nur noch 1,83 Millionen Menschen die vierte Ausgabe der Show ein.

Am Donnerstag waren mit der bezaubernden Katarina Witt und Karsten Speck, der über seine Haftzeit sprach, zwei äußerst interessante Interviewpartner zu Gast.

Der 51-Jährige einstige Vorzeige-Sunnyboy der DDR sagte: „Ich fange von vorne an. Ich jammere aber nicht rum, das habe ich mir selber zuzuschreiben. Ich stehe zu diesen Fehlern, ich habe sie leider gemacht. Aber irgendwann ist es vorbei, und man muss auch nach vorne gucken.“

Über seine langjährige Ehefrau Cora, mit der er offenbar nicht mehr liiert ist, sagte Speck: „Cora und ich sind bekannt dafür, dass wir sehr gut und sehr offen miteinander umgehen. Vor ein paar Jahren haben wir uns eingestanden, dass wir kein Liebespaar mehr sind. Aber wir sind ein Team, wir halten zusammen. Jeder geht emotional seiner Wege, aber wir haben eine gemeinsame Verantwortung für unseren Sohn, in diesem Sinne sind wir eine Familie.“

Nächste Woche erwartet Thomas Gottschalk u.a. Karl Lagerfeld.

Fotos: ARD/Max Kohr

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