Mittwoch, 11. September 2019 15:18 Uhr

Thomas Gottschalk: „Ich hab‘ was ausgeschwitzt“

Foto: imago images/ Spöttel Picture

Nur zu Hause rumsitzen ist nichts für den Fernseh-Unterhalter. Deshalb habe er ein Buch geschrieben, seine zweite Autobiografie, die er als „Lebensbeichte“ bezeichnet.

Thomas Gottschalk (69) hat sein neues Buch „Herbstbunt“ auch aus Langeweile geschrieben. Er habe die Wahl gehabt, sich in Malibu zurückzulehnen und als Fernsehlegende in die Geschichte einzugehen. „Aber was habe ich denn davon?“ Er habe nochmal angreifen und nicht nur zur Hause rumsitzen wollen. Auch darum habe er geschrieben, sagte er am Dienstagabend beim Start seiner Lesetour in München. „Herbstbunt“ ist seine zweite Biografie nach „Herbstblond“ von 2015.

Das Schreiben sei „wie ein Saunagang“ gewesen, so Gottschalk. „Ich hab‘ was ausgeschwitzt, was ich sonst mit mir hätte rumgetragen müssen – und die haben’s auch noch gedruckt“, sagte er.

Die Tragödie von Malibu

Der TV-Entertainer schreibt in „Herbstbunt“ von dem Schicksalsschlag, als seine Villa in Malibu abbrannte sowie über die Trennung von seiner Ehefrau Thea nach fast 50 gemeinsamen Jahren – und über seine neue Liebe. Eine „Lebensbeichte“ nannte Gottschalk sein Buch am Dienstag – und betonte, dass er jedes Wort darin selber geschrieben habe. Gegen Autoren, die für ihn schreiben, habe er nämlich etwas. „Die schreiben einem Gags, sitzen dann in der dritten Reihe und sind beleidigt, wenn man sie nicht bringt.“

Seine abgebrannte Mühle in Malibu war nach Angaben des Moderators übrigens ein Treffpunkt für die Hollywood-Prominenz. „Brad Pitt war mal da und der kleine Blonde mit dem Spitzbart und der deutschen Mutter… DiCaprio. Das habe ich nicht geschrieben – klingt nach Angabe. Aber Euch erzähl ich’s.“ (dpa/KT)

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