Donnerstag, 19. Juli 2018 14:25 Uhr

Thomas Gottschalk: So haben sie ihn nicht reingelassen!

Schon als junger Mann war der Kleidungsstil von TV-Legende Thomas Gottschalk außergewöhnlich – was natürlich nicht jedem gefiel. Türsteher in München hätten ihn deshalb manchmal nicht reingelassen, erinnert er sich nun.

Thomas Gottschalk in einer ARD-Show 2017 im 70er Jahre-Look. Foto: WENN.com

Wegen einer weißbraun gemusterten Ponyfell-Jacke ist Gottschalk nach eigenen Angaben regelmäßig an Münchnern Türstehern gescheitert. „Du kamst in München schon in den Siebzigerjahren nicht in jeden Club, ich jedenfalls nicht – mit dieser Jacke“, sagte der Showmaster der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Da sei er grundsätzlich gescheitert, erzählte der zu einem extravaganten Kleidungsstil neigende 68-Jährige.

Thomas Gottschalk: So haben sie ihn nicht reingelassen!

Der Meister hat sich noch nie wie eine graue Maus gekleidet. Foto: Matthias Balk

Auch wegen dieser Erfahrung habe er in den ersten Jahren immer wieder die Flucht zurück ins bayerische Kulmbach angetreten. Dort war der TV-Star aufgewachsen. Dennoch verbindet den Showmaster einiges mit der bayerischen Landeshauptstadt. Unter anderem lernte Gottschalk dort seine Frau Thea kennen und begann als freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk seine Karriere.

„München hat diese Rest-Eleganz“

„München war für mich immer das Zentrum meines Lebens“, sagte Gottschalk im Interview. Ihm gefalle an der Stadt „diese Rest-Eleganz“. „In München kannst du auch mal einen Hut aufsetzen, in Berlin kannst du nur mit Hoodie rumlaufen.“ Wenn er Heimatgefühle zu einer Stadt habe, dann sei dies entweder Kulmbach oder München. (dpa/KT)

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