Samstag, 15. Dezember 2018 16:37 Uhr

Thomas Gottschalk und das Schicksal des verbrannten Ordens

Bei den verheerenden Bränden in Kalifornien verlor TV-Legende Thomas Gottschalk sein heimeliges Anwesen mit Teich und Mühle. Und auch viele wichtige Dokumente, etwa den Bayerischen Verdienstorden. Doch der Ministerpräsident des Freistaats verspricht Ersatz.

Thomas Gottschalk und das Schicksal des verbrannten Ordens

Thomas Gottschalk mit dem Ersatz-Bambi. Foto: WENN.com

Thomas Gottschalk (68) hat beim Brand seiner Villa in Malibu auch viele wichtige Unterlagen verloren. „In dem Safe, in dem alle Urkunden und Dokumente meiner gesamten Familie verglüht sind befand sich auch mein Bayerischer Verdienstorden“, schrieb der Entertainer dem Magazin „Spiegel“.

„Jetzt sieht er wenigstens so aus, als hätte ich ihn mir erkämpft. Es grüßt der Phoenix aus der Asche.“ Gottschalk bedankte sich mit einem Leserbrief, der im aktuellen „Spiegel“ abgedruckt ist samt einem Foto des stark beschädigten Ordens, „in aller Form für die Erhebung in den Heldenstatus“. Das Hamburger Magazin hatte Gottschalk in seiner Chronik 2018 zu einem der Helden des Jahres gekürt, nachdem sein Haus in Malibu komplett abgebrannt und er damit gelassen umgegangen war.

Quelle: twitter.com

Söder verspricht Ersatz

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reagierte am Samstag prompt: „Natürlich bekommt Herr Gottschalk seinen Orden samt Urkunde wieder. Bayern ist stolz auf ihn.“ Gottschalk solle den Orden bei Gelegenheit in der Staatskanzlei ersetzt bekommen.

Den Verdienstorden hatte Gottschalk 2001 aus den Händen des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU) erhalten, unter anderem neben dem damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus.

Die höchste Auszeichnung des Bundeslandes Bayern erhalten Menschen als „Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat“. Gottschalk wurde im fränkischen Bamberg geboren und begann seine Medienkarriere beim Bayerischen Rundfunk. (dpa/KT)

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