Mittwoch, 4. Juli 2018 19:52 Uhr

Thomas Müller: Wie tief sitzt denn die Enttäuschung?

Thomas Müller lässt seinen Gefühlen nach dem WM-Aus auf Instagram freien Lauf. Der 28-jährige deutsche Nationalspieler hatte große Hoffnungen in das Turnier in Russland gesetzt und wollte mit seinen Sportkollegen auch in diesem Jahr so nahe wie möglich an den goldenen Pokal herankommen.

Thomas Müller: Wie tief sitzt denn die Enttäuschung?

Foto: ATP/WENN.com

Nach der enttäuschenden Niederlage gegen Südkorea vor knapp einer Woche ist dieser Traum nun geplatzt und die Spieler mussten mitsamt dem Trainerteam ihre Sachen packen und das WM-Quartier räumen. Verständlicherweise sitzt der Schock bei dem FC Bayern München-Star immer noch tief und er verlieh seinen Gefühlen nun in einem Instagram-Post Ausdruck.

Darin schreibt Müller: „Auch mit ein paar Tagen Abstand schmerzt das frühe Ausscheiden bei der WM in Russland noch immer gewaltig. Leider haben wir dieses Mal nicht an die Leistungen der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien anknüpfen können und müssen jetzt erst einmal diese große Enttäuschung verarbeiten.“

Quelle: instagram.com

Jogi Löw macht weiter

Nach dem Ausscheiden von „Jogi’s Jungs“ in der Vorrunde des wichtigen Fußball-Turniers war es auf den Social Media-Kanälen der Spieler zunächst still geworden, die Niederlage musste wohl erst einmal verdaut werden. Mit seinem Post bricht der 28-jährige Bayer aber nun das Schweigen und macht damit den ersten Schritt, um mit der Enttäuschung fertig zu werden und positiv in die Zukunft zu schauen. Dass Aufgeben keine Option ist, machte in dieser Woche bereits Bundestrainer Joachim Löw unmissverständlich klar.

Laut ‚Bild‘-Zeitung und ‚Sportbild‘ hat sich Jogi dazu entschieden, seinen Job auch weiterhin zu behalten. Bei der Verlängerung seines Vertrages bis 2022, den er bereits vor der WM unterzeichnete, soll er gesagt haben, dass er weitermachen würde, egal wie das Turnier ausgeht. Zu diesem Wort will er nun offenbar stehen. Außerdem soll DFB-Präsident Reinhard Grindel ihm bereits während des Rückflugs nach dem Fiasko gesagt haben, dass er ihm nach wie vor vertraue. Das hat sicherlich auch positiv zu seiner Entscheidung beigetragen.

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