28.11.2019 19:29 Uhr

Tierisch: Merkels Dienstwagen musste Umweg nehmen

Foto: Star Press / CINNEMON RED

Manchmal muss man einen Umweg in Kauf nehmen, um ans Ziel zu kommen – auch wenn man Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) höchstpersönlich ist. Auf dem Weg zu einem Termin wurde „Mutti“ jüngst zu einem solchen gezwungen, denn ein Damhirsch versperrte dem Gefährt der 65-jährigen die Straße.

So musste ihr Dienstwagen auf der Autobahn 20 bei Stralsund einen Umweg nehmen um das Staatsoberhaupt an ihren Bestimmungsort zu bringen.

Quelle: instagram.com

Hirsch störte Verkehr tagelang

Ein Polizeisprecher sagte am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur, der Abschnitt sei gesperrt gewesen, als das Tier gerade von der vierspurigen Straße gescheucht wurde. Das Kanzlerinnen-Auto musste so über eine Bundesstraße ausweichen. Umso ärgerlicher, da die Reise mit dem Dienstwagen wohl eh nicht die erste Wahl der Politikerin gewesen sein soll, doch ihr Hubschrauber hatte wegen des diesigen Wetters nicht fliegen können.

Insgesamt eine Stunde musste die Autobahn wegen des Hirsches gesperrt werden. Schon am Montag hätte sich dieser Vorfall ereignet, als die gebürtige Hamburgerin unterwegs nach Zingst zu ihrem Wahlkreis war. Erscheinen war pflicht, denn dort wurde an diesem Tag auch der langjährige Bürgermeister, CDU-Politiker Andreas Kuhn verabschiedet.

Bereits zuvor hatte der ausgewachsene Damhirsch tagelang den Autobahnverkehr bei Stralsund gebremst. Knapp eine Woche war er zwischen Wildzaun und Fahrbahn der A20 gefährlich nah an der Straße gesehen worden, woraufhin es Geschwindigkeitsbeschränkungen und Polizeiwarnungen gab. [KT/dpa]

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