11.08.2020 17:46 Uhr

„Tiger King“-Star Carole Baskin geht auf Cardi B los: „Eine Gefahr für Tiger!“

Das neue Video von Cardi B und Rap-Kollegin Megan Thee Stallion sorgt gerade für unglaublich viel Gesprächsstoff. In nicht mal einer Woche sammelte der heiße Clip zu "WAP" schon knapp 70 Mio. Views!

Fotos: Youtube/Cardi B & Netflix

Bei einer so großen Zuschauerzahl finden sich natürlich auch viele kritische Stimmen, die etwas am neuen Musikvideo von Cardi B und Megan Thee Stallion auszusetzen haben. Eine davon ist Carole Baskin.

Carole Baskin ist stinksauer!

So meldete sich nun auch „Tiger King„-Star Carole Baskin zu Wort. Zur Erinnerung: Das ist die etwas schräge Dame, die angeblich ihren Mann getötet und an ihre Löwen verfüttert haben soll. Sie kritisiert, wie Raubkatzen „WAP“-Video dargestellt werden.

Das Nachrichtenportal TMZ zitiert die selbst ernannte Tierschützerin, deren eigene Tierhaltung von Tierschutzverbänden infrage gestellt wird, mit wütenden Worten. So nörgelt die 59-Jährige, dass in Cardis und Megans Video Wildkatzen in einer „sehr schrecklichen Art“ dargestellt würden.

„Sie arbeiten mit ‚Großkatzen-Zuhältern‘!“

So würde der Clip ihrer Meinung reiche Leute glorifizieren, die Raubkatzen als Haustiere halten. Das wiederum würde „ignorante Fans dazu animieren“, dieses Verhalten zu kopieren und das auch zu tun.“

Auch wenn Carole zwar froh sei, dass die Katzen höchstwahrscheinlich nicht wirklich mit Cardi und Megan im Raum waren – und nur mit Photoshop in den Clip eingefügt wurden- findet sie trotzdem, dass es „unnatürlich und verwirrend“ für die Tiere sei.

Große Vorwürfe

Es liege einfach nicht in ihrer Natur wilde Tiere in Produktionen einzubinden und vor Green Screens zu positionieren. Carole geht sogar noch einen Schritt weiter und behauptet, dass alles an diesem Projekt darauf hindeute, dass die Produzenten für den Clip mit „Großkatzen-Zuhältern“ wie Doc Antle oder Mario Tabraue zusammengearbeitet hätten.

Von denen glaubt sie, dass diese ihre Katzen misshandeln. Ein schwerwiegender Vorwurf, den diese Personen auf Pressenachfragen stark verneinen. Aufmerksame Zuschauer der Netflix-Doku „Tiger King“, durch die Carol quasi über Nacht bekannt wurde, dürften in der Serie beobachtet haben, dass Baskin – wie auch der restliche Cast – gerne mit fragwürdigen Unterstellungen auf andere Tierschützer und Besitzer losgehen.

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Ein gewaltiger Shitstorm

So eskalierte auch die jahrelange Fehde mit ihrem Erzfeind Joe Exotic. Der schrille Tiger-Narr sitzt aktuell für mehrere Jahre im Gefängnis, weil er einen Auftragskiller auf Carole Baskin angesetzt haben soll. Streitpunkt der beiden war unter anderem Exotics privater Zoo sowie die Haltung einiger Tiere.

Im Netz wird nun darüber diskutiert, ob Carole Baskin nicht selbst Bigotterie betreibt, denn auf der einen Seite kritisiert sie, dass wilde Tiere nicht für kommerzielle Zwecke und Videoproduktionen genutzt werden sollten, während sie selbst ihr Geld mit einem Freizeitpark verdient, in dem sie gegen eine Gebühr Tiger vor den Leuten herumführt.