24.09.2020 08:47 Uhr

Til Schweiger ist „ein Verdränger“, wenn’s um den Tod geht

In seinem neuen Film geht es um den Tod. Im wirklichen Leben ist das aber nicht das Lieblingsthema von Til Schweiger.

imago images / Raimund Müller

Schauspieler und Filmemacher Til Schweiger (56) spricht nur ungern über den Tod. „Ich bin bei dem Thema eher ein Verdränger. Das war ich schon immer. Es ist nicht mein Lieblingsthema“, sagte Schweiger der Deutschen Presse-Agentur.

Til Schweiger über den Glauben

Der Schauspieler spielt in dem Drama „Gott, du kannst ein Arsch sein“ einen evangelischen Pfarrer, dessen Tochter unheilbar an Krebs erkrankt. Der Film startet am 1. Oktober in den Kinos.

Der 56-Jährige, der selbst vier Kinder hat, ist sich noch unschlüssig, ob er an Gott und ein Leben nach dem Tod glauben soll. „Früher war ich Atheist. Im Laufe des Lebens bin ich aber offener geworden beim Glauben an andere Energien. Ich bin aber noch zu keiner hundertprozentigen Erkenntnis gekommen“, sagte Schweiger weiter.

Gott, du kannst ein Arsch sein

Foto: Leonine

Darum geht’s in „Gott, du kannst ein Arsch sein“

Steffis (Sinje Irslinger) Leben könnte nicht schöner sein: Sie ist jung, hat einen tollen Freund, den Schulabschluss in der Tasche und eine Ausbildungsstelle in Aussicht. Die Abschlussfahrt soll nach Paris gehen. Doch dann erhält die 16-Jährige unerwartet eine niederschmetternde Diagnose: Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit zum Leben. Der Bus nach Paris fährt ohne sie…

Genau jetzt tritt Zirkusartist Steve (Max Hubacher) in Steffis Leben. Er hat einen Führerschein und bietet an, sie kurzerhand nach Paris zu fahren. Mit geklautem Auto, ohne Geld und verfolgt von den besorgten Eltern (Til Schweiger und Heike Makatsch) brechen die beiden zu einem einzigartigen Roadtrip auf. Im Nordseewind fliegen, auf Kühen reiten, oder Snowboardfahren im Hochsommer – angetrieben von unbändiger Lebenslust stürzt sich Steffi in ein unglaubliches Abenteuer.

© dpa-infocom, dpa:200924-99-687471/4

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