18.09.2008 14:05 Uhr

Tilda Swinton verschenkt ihren Oscar: „Keine Verwendung“

Tilda Swinton hat tatsächlich ihren Oscar verschenkt. Den gewann sie in diesem Jahr als „Beste Nebendarstellerin“ in dem Thriller „Michael Clayton“. Die 47-jährige habe keine Verwendung für goldene Statue: „Ich nahm ihn mit nach Schottland und alle hatten nach vier oder fünf Stunden langsam genug davon. Glaubt es oder nicht – ich habe das Gefühl, dass es fast ein Frevel ist, das zu sagen – aber das bedeutet Menschen, wo ich lebe, wirklich nicht so viel. Ich habe einen amerikanischen Agenten, der ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Wenn er nicht wäre, wäre ich auf keinen Fall in Amerika gelandet. Ich habe ihn meinem Agenten gegeben.“

Unter der Regie von Roman Polanski sollen Tilda übrigens (nun doch erst) ab Januar für den Politthriller „The Ghost“ im Filmstudio Babelsberg – vor den Toren Berlins – vor der Kamera stehen. Mit dabei auch Nicolas Cage und Ex-Bond Pierce Brosnan. Cage spielt einen Ghostwriter, der angeheuert wird, um die Memoiren des ehemaligen britischen Premierministers (Brosnan) zu vollenden, nachdem der usprüngliche Schreiberling tot aufgefunden wurde. Der Ghostwriter stößt auf so einige Leichen im Keller des Politikers und gerät ebenfalls in Lebensgefahr. Swinton spielt die unglücklich verheiratete Frau des Ex-Premiers, die sich in den Autor verliebt. (BangMedia)

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