Sonntag, 29. April 2018 10:51 Uhr

Tina Turner: Wie lange hat sie ihre Kinder nicht mehr gesehen?

Rock’N’Soul-Legende Tina Turner soll mehrere Kinder haben, zu denen sie keinen Kontakt mehr hat. Ike Turner Jr. behauptet, dass seine Superstar-Mutter ihre Familie in den USA verlassen hat.

Tina Turner: Wie lange hat sie ihre Kinder nicht mehr gesehen?

Tina Turner im April 2018. Foto: Phil Lewis/WENN.com

Die 78-Jährige war mit Musiker Ike Turner verheiratet, obwohl der die Ehe später bestritten hatte. Es hatte immer geheißen dass Ike und Tina Turner zwei gemeinsame Kinder hätten. Doch Tina Turners erster Sohn Raymond Craig (60 ) stammt aus einer vorangegangenen Affäre mit dem Saxophonisten Raymond Hill. Ronnie (57) ist das einzige gemeinsame Kind der beiden. Hinzu kamen Ike Jr. (59) und Michael (58). Letzterer stammt aus der Beziehung des 2007 verstorbenen Ike Sen. mit seiner ersten Frau und wurde von Tina adoptiert, als sie 1962 den Star heiratete. Ike und Tina hatten die vier Söhne gemeinsam aufgezogen. Soviel zur Historie.

Nun berichtete Ike jr. (Video unten), dass er seine berühmte Stiefmutter seit dem Jahr 2000 nicht mehr gesehen hatte. Tina Turner lebt bekanntlich seit 1994 in der Schweiz – mit dem deutschen, einstigen Musikproduzenten Erwin Bach. Das Paar heiratete vor fünf Jahren.

„Sie schickt ihm Geld“

„Meine Mutter lebt ihr Leben – sie hat einen neuen Ehemann und sie ist in Europa. Sie möchte nichts mit der Vergangenheit zu tun haben“, sagte Ike jr. der ‚Daily Mail‘. „Ich rede regelmäßig mit Ronnie – er ist gesund und verheiratet mit Sängerin Afida Turner. Craig macht in Immobilien. Beide leben in LA. Michael ist in einer Rehabilitationsklinik in Südkalifornien und braucht medizinische Hilfe. Ich war schon einige Male bei ihm. Es geht ihm gut.“ Auf die Frage, ob Tina Michael jemals besucht hatte, antwortete Ike Jr:“ Nein. Sie schickt ihm nur Geld“.

Über den Alltag mit den berühmten Eltern berichtete er der Zeitung: „Wir wurden von Haushälterinnen aufgezogen, weil meine Mutter und mein Vater 11 Monate im Jahr unterwegs waren. (…) Mein Vater hat mich mit 13 Jahren aus der Schule geholt. Ich habe dann sein Aufnahmestudio geführt und bin mit ihnen auf Tour gegangen. Sie haben auf Tour viel Geld verdient und mein Vater hat mich dazu gebracht, es zu zählen, bis meine Hände grau waren.“

Pistole auf den Kopf gehauen

Tina Turner hatte bei der Londoner Premiere des neuen Musicals „Tina“ unter tosenden Applaus verkündet, dass sie ihrem Ex-Mann endlich vergeben habe. Ike je. zeige sich besorgt, dass das Musical das Image seines Vaters als Monster und nicht als Musikpionier verfestigt – eine Wahrnehmung, die vor allem von Tinas Autobiografie und dem 1993er Biopic „What’s Love get do it done“ geprägt ist. Aber er bestätigt die Wahrheit über eine Szene, in der er blutüberströmt im Haus seiner Mutter auftaucht. „Als meine Mutter und mein Vater sich trennten, wollte er nicht, dass ich mit ihr zusammenarbeitete – und er schlug mir mit einer vernickelten Pistole auf den Kopf.“ (PV)

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