31.01.2017 13:27 Uhr

„Titanic“, das Problem mit der Tür und was James Cameron dazu sagt

Der Mega-Blockbuster „Titanic“ war 1998 der Kino-Superhit des auslaufenden Jahrhunderts. Er machte Leonardo DiCaprio (42) und Kate Winslet (41) zu Stars. Seit fast 20 Jahren wird aber auch das traurige Ende diskutiert.

Foto: 20th Century Fox

Hätte „Jack“ überleben können, wenn „Rose“ nur etwas Platz auf der Tür gemacht hätte? Eine köstliche Diskussion! James Cameron (62) sagt allerdings, dass diese Theorie „scheiße“ ist. Die TV-Show „Mythbusters“ beschäftigte sich nämlich gerade ausführlich mit der Frage, ob „Jack“ überleben hätte können. Sie sagen ja, denn auf der Tür war Platz genug für beide. „Jack“ hätte aber seine Schwimmweste unter der Tür anbringen müssen, damit diese das Gewicht der beiden hält. Regisseur James Cameron hält diese Idee für absoluten Quatsch. Gegenüber „Daily Beast“ ging er ganz ausführlich auf jeden Aspekt der Theorie ein.

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„Okay, lass uns das mal durchspielen. Du bist Jack, du bist im Wasser, das ungefähr minus 2-Grad hat. Dein Gehirn fängt an zu unterkühlen. Mythbuster will, dass du jetzt deine und ihre Jacke ausziehst, unter Wasser tauchst, um die Westen unter dem Holz anzubringen. Und zwar so fest, dass sie nicht nach zwei Minuten einfach weggespült werden. Das heißt du brauchst ungefähr fünf bis zehn Minuten um die Westen sicher anzubinden. Alles unter Wasser. Danach bist du sowieso schon tot. Das hätte nicht funktioniert. Es war die beste Wahl, seinen Oberkörper außerhalb des Wassers zu halten und zu hoffen, dass schnell genug ein Rettungsboot kommt. Die Jungs von Mythbusters sind lustig, aber ihre Theorie ist scheiße.“ Das Thema ist nach den jahrelangen Diskussionen wohl ein für alle Mal erledigt. (LK)

Foto: 20th Century Fox

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