01.01.2020 19:13 Uhr

Tom Wlaschiha: „Strahlende Helden sind immer langweilig“

Foto: ZDF/Nik Konietzny

Tom Wlaschiha zählt längst zu den etablierten Filmstars Deutschlands, die zudem des öfteren im Ausland drehen. Jetzt verriet er Neues, zum Beispiel wie er zu dem Namen Tom kam. Denn eigentlich heißt er Thomas.

„Thomas war ein Sammelbegriff“, verriet der 46-Jährige Frauen- und Männerschwarm aus dem possierlichen sächsischen Städtchen Dohna Andreas Kurtz, Gottvater des Berliner Boulevards bei der ‚Berliner Zeitung‘. „Wir waren vier in einer Klasse. Während meines Austauschjahres in den USA wurde ich zu Tom.“

Tom Wlaschiha: "Strahlende Helden sind immer langweilig"

Tom mit Kollegen Franz Dinda bei den „GQ Men of the Year Awards 2019“. Foto: Starpress/AEDT/Cinnemon Red

Jetzt kann er auch mal Nein sagen

Über das zu Ende gegangene Jahr sagte er: „2019 war gut zu mir. Das ist ja für Schauspieler nicht selbstverständlich, dass man sich die Jobs aussuchen und auch mal Nein sagen kann. Das lerne ich gerade und es gefällt mir“. Zu Beginn seiner Karriere sei das anders gewesen, so Wlaschiha weiter. „Die ersten 20 Berufsjahre möchte ich ungern nochmal durchmachen.“

Ab dem 3. Januar ist Wlaschiha in der Free-TV-Premiere des Remakes von ‚Das Boot‘ in einer der Hauptrollen im ZDF zu sehen. Die lief 2018 zuerst bei Sky. Darin spielt er Kriminalrat Hagen Forster, Gestapo-Chef in LaRochelle. „Generell finde ich die Rollen besonders reizvoll, die nicht im Verdacht stehen, Sympathieträger zu sein.“, so Wlaschiha über seinen Part. Ich spiele jemanden, der in der Ideologie verblendet ist und an das Falsche glaubt. Strahlende Helden sind immer langweilig, auch im richtigen Leben.“ Eine zweite Staffel kommt 2020.

Tom Wlaschiha: "Strahlende Helden sind immer langweilig"

Foto: ZDF/Nik Konietzny

Die Ausstrahlung der Event-Serie nach den Romanen „Das Boot“ und „Die Festung“ von Prof. Lothar-Günther Buchheim wird von der zweiteiligen Doku „Das Boot – Die Dokumentation“ sowie der Sonderprogrammierung „Die lange Nacht der U-Boote“ begleitet.

Darum geht im ersten Teil von „Das Boot“

Frankreich 1942: Im U-Boot-Hafen von La Rochelle bereitet sich die 40 Mann starke Besatzung der U-612 auf ihre Jungfernfahrt vor. Vor den jungen Männern liegt eine unbekannte Mission in der erbarmungslos geführten Atlantikschlacht des Zweiten Weltkrieges.

Als neuer Kapitän hat der wenig erfahrene Klaus Hoffmann das Kommando – zum Ärger seines Stellvertreters, des linientreuen älteren Ersten Wachoffiziers Karl Tennstedt. Gleichzeitig kommt Simone Strasser auf der Basis an, um als Sekretärin für den Leiter des Stützpunkts, Fregattenkapitän Gluck, zu arbeiten. Der hiesige Gestapo-Chef Hagen Forster wirft ein Auge auf Simone und erreicht, dass Gluck sie für ihn als Übersetzerin arbeiten lässt.

Simones Bruder Frank ist ebenfalls in La Rochelle stationiert. Kurz nach ihrem ersten Wiedersehen soll er kurzfristig als Funker auf U-612 eingesetzt werden. Verzweifelt bittet Frank seine Schwester um einen Gefallen, der ihr Leben für immer verändern wird.

Tom Wlaschiha: "Strahlende Helden sind immer langweilig"

Foto: ZDF/Nik Konietzny

Galerie

Sende-Hinweise

Das Boot (1): Freitag, 3. Januar 2020, 20.15 Uhr (jeweils im ZDF)
Das Boot (2): Samstag, 4. Januar 2020, 22.00 Uhr
Das Boot (3): Sonntag, 5. Januar 2020, 22.15 Uhr
Das Boot (4): Montag, 6. Januar 2020, 22.15 Uhr

Das Boot – Die Dokumentation: „1. Jäger“
(Freitag, 3. Januar 2020, 22.10 Uhr in ZDF-History)
Das Boot – Die Dokumentation: „2. Gejagte“
(Sonntag, 5. Januar 2020, 0.10 Uhr in ZDF History)
Die lange Nacht der U-Boote
(Sonntag, 5. Januar 2020, ab 0.55 Uhr im ZDF)

Tom Wlaschiha: "Strahlende Helden sind immer langweilig"

Foto: ZDF/Nik Konietzny

Tom Wlaschiha: 10 internationalen Produktionen

2008: Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat
2008: Wiedersehen mit Brideshead
2010: The Sarah Jane Adventures (Fernsehserie
2011: Anonymus
2012, 2015–2016: Game of Thrones
2013: Rush – Alles für den Sieg (Rush)
2013: Agatha Christie’s Poirot (Fernsehserie, Gastauftritt)
2013–2015: Crossing Lines (Fernsehserie)
2019: Saturday Fiction
2019: Tom Clancy’s Jack Ryan (Fernsehserie)

Das könnte Euch auch interessieren