Trend-Test: Funktioniert der Beauty-Hack Glass Skin wirklich?

Trend-Test: Wie gut funktioniert der Beauty-Hack Glass Skin wirklich?

Shutterstock/ Olena Yakobchuk

02.02.2021 22:00 Uhr

Die neue Make-up-Technik Glass Skin verspricht eine ebenmäßige Haut: Doch hält die Methode, was sie verspricht? Wir haben es für dich getestet!

Glass Skin, auch Yuripibu genannt, ist ein Beauty-Trend aus Korea, der sich inzwischen auf der ganzen Welt durchgesetzt hat. Kein Wunder, denn die Make-up-Technik verspricht strahlend schöne, ebenmäßige und reine Haut. Ich bin – wie du wahrscheinlich auch – ziemlich skeptisch, ob dass wirklich so leicht funktionieren kann. Deshalb habe ich es ausprobiert!

So funktioniert’s

Für die Glass Skin-Methode brauchst du, im Gegensatz zu anderen Beauty-Hacks, nur diese vier Produkte: Eine Feuchtigkeitscreme, Primer, Foundation und einen flüssigen Highlighter. Als Make-up-Liebhaber hast du diese Dinge vermutlich sogar bereits bei dir Zuhause. Dann musst du die Produkte nur noch in gleichen Teilen zusammen mischen und schon soll das Zaubermittel fertig sein. Das soll man dann ganz normal, so wie sonst die Foundation, auf der Haut auftragen und verblenden. Und schon soll sie im Glass Skin-Stil schimmern! Klingt doch fast zu schön, um wahr zu sein oder?

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Das habe ich benutzt

Geködert von den schönen Versprechungen, begab ich mich also als erstes auf die Suche nach den richtigen Produkten. Ich entschloss mich dazu, einfach meine Lieblings-Produkte zu benutzen. Die funktionieren ja so schon ziemlich gut, also dachte ich mir, dass es auch mit dieser Methode klappen müsste. Als Feuchtigkeitspflege habe ich die „Hydra Beauty Camellia Water Creme“ von Chanel benutzt. Die habe ich mit dem Fenty Beauty-Primer, der „Born This Way“-Foundation von Too Faced und einem flüssigen Highlighter von Becca in der Farbe Opal gemischt.

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Die Methode im Test

Die Mixtur sah schonmal ziemlich gut aus, also habe ich sie erst mit einem Make-up-Pinsel aufgetragen und dann mit einem Make-up-Schwamm verblendet. Was mir sofort aufgefallen ist, dass die Deckkraft meiner Foundation – welche sonst ziemlich stark ist – deutlich leichter geworden ist. Dadurch ließ sie sich aber auch ziemlich einfach auftragen und ausblenden.

Einmal drauf, begutachtete ich das Ergebnis mit gemischten Gefühlen. Einerseits fehlte mir an einigen Stellen deutlich Deckkraft, aber dafür sah meine Haut wirklich ziemlich glowy und frisch aus.

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Mein Fazit

Wenn du ziemlich trockene, dafür aber ebenmäßige Haut hast, wird die Glass Skin-Methode bestimmt gut funktionieren. Denn die extra Feuchtigkeitspflege sorgt dafür, dass deine Haut nicht austrocknet und der flüssige Highlighter hinterlässt ein wirklich schönes, natürliches und vor allem strahlendes Finish.

Für mich ist ein großer Nachteil der Methode, dass die Deckkraft verloren geht. Dadurch werden einige meiner Rötungen – zumindest für ein Full Face-Make-up – nicht ausreichend abgedeckt. Meiner Meinung nach wirkt der Effekt wie bei einer getönten Tagespflege, aber der Traum von reiner und „glasiger“ Haut nur durch Make-up, bleibt wohl weiter ein Traum…

(Alina Kühnell)