Montag, 19. Februar 2018 17:20 Uhr

TV-Tipp „Der blaue Planet“: Das hier haben wir echt noch nie gesehen!

Heute Abend um 20.15 Uhr startet im ersten um 20.15 Uhr die erste von sechs nigelnagelneuen Folgen von ‚Der blaue Planet 2‘. Noch niemals zuvor wurden solch atemberaubende Bilder eingefangen wie in dieser neuen Koproduktion zwischen der BBC und dem WDR.

TV-Tipp "Der blaue Planet": Das hier haben wir echt noch nie gesehen!

Foto: WDR/BBC

In den vergangenen zehn Jahren haben neue Erkenntnisse und Entdeckungen unser Wissen über die Weltmeere nahezu auf den Kopf gestellt. Grund genug für die BBC fast 20 Jahre nach dem Megaerfolg „Der Blaue Planet 1“ in einer Koproduktion mit dem WDR als Federführer in der ARD den Nachfolger aufzulegen und über die neuen Entdeckungen zu berichten. Auf 125 Tauch- und Drehreisen, die in über 39 Länder führten, wurden unter Wasser beeindruckende Tiergeschichten eingefangen.

„Der Blaue Planet 2“ entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in erstaunlich neue Landschaften. Methan produzierende Vulkane brechen plötzlich 650 Meter unterhalb der Wasseroberfläche im Golf von Mexiko aus. Im Pazifik wird unser Team Zeuge des Phänomens der sogenannten kochenden See – und zum ersten Mal überhaupt erforschen bemannte Unterwasserfahrzeuge
die Tiefen der Antarktis.

Kameras so nah wie nie zuvor

„Dank revolutionärer Technologie betreten wir neue Welten und können neue Verhaltensweisen auf eine Art und Weise filmen, die noch vor einer Generation unmöglich schien“, verriet Produzent James Honeyborne. Schleppkameras folgen Raubfischen und Delfinen aus einer Nähe, wie man sie nie für möglich hielt! Und das während die mit Höchstgeschwindigkeit durch den Ozean schwimmen. Dank Saugkameras schwimmt das Publikum quasi auf dem Rücken gigantischer Wesen wie Walhaien oder Orcas mit, und Unterwasser-Endoskopkameras mit extrem hoher Auflösung erlauben Begegnungen mit kleinsten Kreaturen auf Augenhöhe.

TV-Tipp "Der blaue Planet": Das hier haben wir echt noch nie gesehen!

Foto: WDR/BBC NHU/Jason Isley

Beeindruckende Bilder sind ja bei BBC-Produktionen selbstverständlich, aber diesmal kam noch ein äußerst ehrgeiziger Ansatz dazu: Gezeigt wird nur, was noch nicht zu sehen war! Und James Honeyborne hat Wort gehalten: Seien es neue Entdeckungen, neue Arten oder neues Verhalten – alles ist außergewöhnlich gedreht und erzählt.

Musik von Hollywood-Gigant Hans Zimmer

Wie kommt bei all dem der WDR ins Spiel, der in Köln ja wahrlich nicht nah am Meer liegt? Das erklärt Gabriele Conze, Redakteurin beim WDR. „Der Tierfilm im WDR hat eine lange Unterwasserfilmtradition, ganz einfach, weil einige der besten Produzenten dafür im Rheinland leben. Eben wegen dieser Tradition hat sich der WDR auch schon an der BBC-Vorläuferserie „Unser Blauer Planet“ beteiligt und sie ins Erste eingebracht. Die lange Erfahrung hat gelehrt: Mit kuscheligen Felltierchen zu punkten, ist einfach – wie aber erzählt man emotionale Geschichten über Schleimfische, Krabben oder Borstenwürmer?“

TV-Tipp "Der blaue Planet": Das hier haben wir echt noch nie gesehen!

Foto: WDR/BBC NHU/Will Ridgeon

Übrigens: Die Musik zur Serie stammt vom berühmten deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer. Er schrieb die Musik für mehr als 120 Filme und gilt als einer der einflussreichsten und bekanntesten Filmkomponisten der Gegenwart.

Von der unerträglichen Hitze der Tropen bis zu den eiskalten Polen: Die erste Folge „Unbekannte Ozeane“ nimmt
das Publikum heute Abend ab 20.15 Uhr mit auf eine Reise durch die Weltmeere. In den Tropen lernt ein junger Delfin, sich an einer bestimmten Koralle zu reiben, die möglicherweise heilende Eigenschaften hat. Ein Großzahn-Lippfisch nutzt einen Korallen-Amboss, um Muscheln zu knacken. Und eine Dickkopf-Stachelmakrele katapultiert sich hoch hinaus aus dem Wasser, um einen Vogel im Flug zu fangen.

TV-Tipp "Der blaue Planet": Das hier haben wir echt noch nie gesehen!

Foto: WDR/BBC/Lisa Labinjoh/Joe Platko,

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