28.03.2020 10:41 Uhr

Udo Lindenberg: „Die Welt ist voll am Arsch und wir mittendrin“

imago images / Christian Grube

Udo Lindenberg hat sich zu Corona zu Wort gemeldet. Insgesamt 26 von seinen 72 Lebensjahren hat der Kult-Rocker aus Hamburg, Udo Lindenberg, mittlerweile im Hamburger Edel-Hotel ‚Adlon‘ verbracht. Doch jetzt hat er sein Zuhause verlassen – wegen der Corona-Krise.

So erklärte sein Manager laut ‚Stern‘: „Udo befindet sich an einem geheimen Ort, um die Corona-Krise zu überstehen.“ Jetzt hat sich der Sänger erstmals selbst zu Wort gemeldet und dazu aufgerufen, in der schweren Zeit zusammenzuhalten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Udo Lindenberg (@udolindenberg) am Mär 20, 2020 um 11:43 PDT

Zieht er nach der Krise zurück ins Hotel?

Unter ein Foto schrieb er bei Instagram: „Die Welt is voll am Arsch und wir mittendrin. Aber durchhängen is nich. Unser Kumpel Hoffnung is ja auch noch da und trägt uns durch die schweren Zeiten. (…) Auf dass wir unser System neu durchchecken, dass wir endlich die Menschen wertschätzen und anständig bezahlen, die den Laden am Laufen halten! Ohne euch geht gar nix. Das jetz endlich mal sehn und würdigen.“

Auf ‘Stern.de’ hieß es diese Woche: „Der Musiker hätte jedoch in seinem Privatflügel im Hotel bleiben können. Lediglich der Service wurde eingestellt.“

Laut ‚Rolling Stone‘ ist nicht bekannt, ob Lindenberg überhaupt in das Hotel zurückkehren wird. In seiner Biografie ‚Udo‘ hatte der Musiker vor einigen Jahren mit der Nachricht geschockt, vor 18 Jahren um sein Leben gekämpft zu haben, als er mit einer tödlichen Dosis Alkohol ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Wochenzeitung ‚Die Zeit‘ veröffentlichte schon vorab ein Kapitel, in dem die damalige Situation beschrieben wurde. Darin hieß es, dass das, was „Udo auf dieser Tournee an Alkohol in sich hineinschüttete, […] selbst für einen Menschen seiner Konsumgewohnheiten einen neuen Höhepunkt“ bildete.