Donnerstag, 12. März 2015 09:10 Uhr

Ulrich Tukur: Nächster Tatort-Fall wird Experiment ohne Beispiel

Ulrich Tukur hat seinen Ausstieg aus der Krimireihe ‚Tatort‘ angedeutet. Am 27. Februar wurde der Film ‚Tatort: Im Schmerz geboren‘ mit der ‚Goldenen Kamera‘ als bester deutscher Fernsehfilm geehrt. Ende März soll der Spielfilm außerdem mit dem renommierten ‚Grimme‘-Preis ausgezeichnet werden.

Ulrich Tukur: Nächster Tatort-Fall wird Experiment ohne Beispiel

In der Episode spielte der 57-Jährige den Kriminalhauptkommissar Felix Murot. Jetzt gab der ‚Exit Marrakech‘-Schauspieler bekannt, dass noch in diesem Jahr sein letzter Einsatz als der beliebte ‚Tatort‘-Kommissar sein könnte.

„Es fällt schwer, mir vorzustellen, wie es danach weitergehen soll“, sagte der 57-Jährige in einem Interview der Programmzeitschrift ‚Hörzu‘. „Wir wagen ein Experiment, das es so im Fernsehen meines Wissens noch nicht gegeben hat. (…) Die Figur Hauptkommissar Murot […] spaltet sich ab vom Schauspieler Tukur, beginnt ein Eigenleben und schickt mich, seinen Möglichmacher, am Ende selbst ins virtuelle Aus. Das klingt jetzt sehr kompliziert, ist aber in der Ausführung unglaublich spannend und saukomisch.“

Ulrich Tukur: Nächster Tatort-Fall wird Experiment ohne Beispiel

Der ‚Das Leben der Anderen‘-Star fügte weiter hinzu: „Vermutlich ist das tatsächlich meine letzte ‚Tatort‘-Episode, es sei denn, der Fernseh-Kommissar würde seinen Schauspieler spielen. Aber wie soll das gehen?“ Die Episode wird am 27. Dezember laufen und trägt den Titel ‚Wer bin ich?‘.

Das nächste Mal wird Tukur in der Hauptrolle des neuen Films ‚Grzimek‘ (siehe Fotos) über den Tierarzt und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek im Fernsehen zu sehen sein. Der 180-minütige Streifen läuft am 3. April in der ARD.

Ulrich Tukur: Nächster Tatort-Fall wird Experiment ohne Beispiel

UPDATE: Nun hat sich der Sender zu Wort gemeldet und die Fans mit dem kurzen Statement beruhigt: „Wir haben mit Ulrich Tukur gesprochen. Er wird wie geplant ab dem 1. Juni einen weiteren ‚Tatort‘ drehen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.“ Somit werden Krimi-Liebhaber noch mindestens zwei Fälle mit dem Kommissar genießen können, bevor über weitere Folgen verhandelt werden muss.

Fotos: ARD Degeto/UFA Fiction/Kevin Sawyer

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