Montag, 18. Mai 2020 21:45 Uhr

Umarmen in Corona-Zeiten: Diese Frau macht uns allen Hoffnung

Foto: Shutterstock/Krakenimages.com, RonDale

Seine Liebsten einfach mal wieder in den Arm zu nehmen ohne Angst zu haben, dass man den Anderen womöglich nicht nur mit Liebe sondern mit Corona infiziert oder sich gar selbst ansteckt. Davon träumen zur Zeit wohl die meisten. Immerhin haben sich Umarmungen zu einem festen Begrüßungsritual entwickelt, zumindest was die jüngere Generation betrifft. Damit ist seit der Pandemie Schluss.

Die Erfindung einer Kanadierin macht jetzt allerdings Hoffnung darauf, dass die liebevolle Geste schon bald wieder in unseren Alltag zurückkehren kann. Auch wenn sie etwas umständlich ist.

Viraler Hit

Carolyn Ellis, wie die kreative Dame heißt, hat vor Kurzem ein Video auf Twitter gepostet, auf dem sie ihre Idee vorstellt. Um ihre Mutter am Muttertag in den Arm zu nehmen, hat sich die Frau nämlich was einfallen lassen.

Die „Umarmungsliebe“, wie sie die Konstruktion genannt hat, ist zugegebenermaßen nicht ganz umweltfreundlich aber dennoch einfach nachzubauen. Dafür hat Carolyn nämlich einfach eine Plastikfolie an einer Leine befestigt. Durch die Vertiefungen kann man seine Arme strecken und den anderen völlig kontaktlos drücken.

Mittlerweile ist das Video zum viralen Hit geworden, womit die Kanadierin wohl nicht gerechnet hätte. „Wir sind begeistert“, twitterte sie dankbar. Bleibt zu hoffen, dass man seine Bekannten bald auch wieder ohne Schutzfolie umarmen kann. Wie man die Leine nebst Ständern transportabel macht, hat die gute Carolyn  nicht verraten.

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