Umfrage: Immer mehr halten die Einschränkungen für eine Belastung

In Deutschland leiden immer mehr Menschen unter den Corona-Auflagen. (dr/spot)

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22.01.2021 10:01 Uhr

Die Deutschen ächzen immer mehr unter den aktuellen Corona-Maßnahmen im Lockdown. In einer ARD-Umfrage gab fast jeder Zweite an, sehr stark oder stark belastet zu sein.

Die massiven Einschränkungen in der Corona-Krise belasten immer mehr Menschen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle DeutschlandTrend für das ARD-Morgenmagazin. Fast jeder Zweite (49 Prozent) empfindet demnach die Corona-Maßnahmen derzeit als sehr starke bzw. starke Belastung. 42 Prozent nehmen die persönlichen Belastungen als weniger stark war, 9 Prozent fühlen sich überhaupt nicht eingeschränkt.

Immer mehr Unmut in Sicht

Damit nimmt die Zahl derer, die offensichtlich unter den Auflagen leiden, deutlich zu. In der letzten Umfrage in der Woche vor Weihnachten gaben zum Vergleich nur 36 Prozent an, stark oder sehr stark belastet zu sein. 64 Prozent erklärten damals, weniger oder überhaupt nicht unter den Maßnahmen zu leiden. Die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement von Bund und Ländern sinkt hingegen deutlich.

Jüngeren Wahlberechtigten fallen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schwerer als den Älteren. Bei den unter 40-Jährigen sprechen sechs von zehn (59 Prozent) von starken bis sehr starken Belastungen. Bei den über 65-Jährigen sind es knapp vier von zehn (37 Prozent).

Mehr als die Hälfte der Deutschen zeigt sich mittlerweile weniger oder gar nicht zufrieden damit (54 Prozent). Mitte Dezember äußerten sich noch 57 Prozent positiv zum Krisenmanagement der zuständigen Regierungen. Befragt wurden im DeutschlandTrend, durchgeführt von infratest dimap, 1.027 Wahlberechtigte in Deutschland.

(dr/spot/KT)