21.10.2020 21:55 Uhr

Unverschämt: Susan Sarandon musste ihre Rolle an Cher abgeben

Hollywoodstar Susan Sarandon war gezwungen, ihre Rolle in "Die Hexen von Eastwick" mit Cher zu tauschen.

imago images / MediaPunch

Die heute 74-jährige Schauspielerin spielte in dem Film von 1987 die geschiedene Musiklehrerin Jane Spofford. Jedoch soll sie ursprünglich für die Rolle der sexy Bildhauerin Alexandra Medford engagiert worden sein, bis es ihrer Filmkollegin Cher gelang, die Produzenten davon zu überzeugen, ihr stattdessen diese Rolle zu geben.

„Cher hat sich reingedrängt“

Susan Sarandon deutete an, dass es eine frühere „Liaison“ mit dem Produzenten Jon Peters war, durch die Cher ihren Willen durchsetzen konnte. Im Gespräch mit der ‘Page Six-Kolumne’ der ‘New York Post’, das sie gemeinsam mit dem Drehbuchautor des Films, Michael Cristofer, führte, erinnerte sich Susan zurück: „Ich wurde zunächst in Chers Rolle besetzt und erfuhr erst in L. A. – weil ich in Rom lebte -, dass ich tatsächlich in eine andere Rolle versetzt wurde. Ich musste plötzlich Cello spielen lernen, und ich hatte in meinem Leben noch nie ein Instrument gespielt. Sie sagten, sie würden mich verklagen, wenn ich ginge, also hatte ich keine andere Wahl!“ Michael stimmte ihr zu: „Cher hat sich irgendwie in diese Rolle hineingedrängt.“

Alles wurde aber gut

Glücklicherweise ging alles gut aus. Susan, Cher und Co-Star Michelle Pfeiffer verstanden sich sehr gut und konnten am explosiven Set des Films – in dem übrigens auch Hollywood-Legende Jack Nicholson mitspielte – einen „besseren Weg“ einschlagen als einige andere Mitglieder des Films.

Am Set herrschten brutale Zustände: Produzent Jon Peters soll nämlich wütend Stühle durch die Gegend geworfen haben und Regisseur George Miller soll zweimal gekündigt haben. (Bang/KT)