Unwetter in mehreren Bundesländern

Im rheinland-pfälzischen Braubach krachte ein Baum auf ein geparktes Auto.
Im rheinland-pfälzischen Braubach krachte ein Baum auf ein geparktes Auto.

Thomas Frey/dpa

04.06.2021 08:55 Uhr

Umgestürzte Bäume, überspülte Straßen und vollgelaufene Keller. Ein Unwetter hat den Feuerwehren in mehreren Bundesländern viel Arbeit beschert. Auch heute soll es wieder stürmen.

Wegen teils starker Unwetter in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen sind Polizei und Feuerwehr mehrfach ausgerückt.

Aufgrund von Starkregen und Hagel sei etwa im rheinland-pfälzischen Braubach eine Unterführung mit Wasser zugelaufen, sagte ein Polizeisprecher. Wegen eines umgestürzten Baumes sei zudem die Bundesstraße 42 am Donnerstagabend zeitweise gesperrt worden. Auch im benachbarten Kamp-Bornhofen gab es vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, überspülte Straßen und einen Hangrutsch, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Heute müssen sich die Menschen in Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen sowie im Saarland nach zunächst nur örtlichen Schauern ab dem Mittag erneut auf Starkregen, Gewitter, Sturmböen und Hagel einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet teils auch mit Unwettern.

In Teilen von NRW führten Starkregen und Gewitter am Donnerstagabend ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr und Polizei. Etwa in Laer sei ein Bach übergelaufen und habe zu Überflutungen auf Straßen geführt und Keller vollaufen lassen, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen. Insgesamt seien am Donnerstagabend rund 50 wetterbedingte Einsätze verzeichnet worden.

Auch im Ruhrgebiet kam es wegen starker Gewitter und großen Starkregenmengen zu vollgelaufenen Kellern, ausgespülten Gullideckeln, überschwemmten Straßen oder Unterführungen.

In Hessen gab es ebenfalls zahlreiche Einsätze wegen Starkregens und Gewitter, vor allem im Rhein-Main-Gebiet. Etwa in Frankfurt habe es überspülte Straßen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Insgesamt habe die Feuerwehr am Donnerstagabend etwa 70 Einsätze verzeichnet.