07.11.2020 18:11 Uhr

US-Medien: Joe Biden gewinnt die Präsidentschaftswahl

Joe Biden hat US-Medien zufolge die Wahl zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewonnen. Inzwischen habe er mehr als die notwenigen 270 Wahlleute vorzuweisen.

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Den Prognosen übereinstimmender US-Medien nach hat Joe Biden (77) den Bundesstaat Pennsylvania für sich entscheiden können. Mit den dadurch gewonnen 20 Wahlmännern landet er uneinholbar über der magischen Grenze von 270 Wahlleuten, die für eine Mehrheit notwendig sind. Somit hat er auf dem Papier das Rennen um das Präsidentschaftssamt gegen Amtsinhaber Donald Trump (74) gewonnen.

Trump gibt nicht auf

Jedoch hatte der Republikaner bereits kurz nach der Wahlnacht vom 3. auf den 4. November mitgeteilt, gerichtliche Schritte in die Wege leiten zu wollen, sollte nicht er als Sieger der Wahl vermeldet werden. Ohne stichhaltige Beweise dafür vorzulegen, behauptete der amtierende Präsident immer wieder, dass es bei der Stimmabgabe zu Betrugsfällen gekommen sei. Auch die erneute Auszählung der abgegebenen Stimmen in diversen Bundesstaaten mit besonders knappen Ergebnissen stünde noch im Raum.

Via Twitter erklärte jetzt der sogenannte „President elect“ (gewählter Präsident): „Amerika, ich bin geehrt, dass Sie mich ausgewählt haben, um dieses großartige Land zu führen.“ Noch-Präsident Trump schäumt erwartungsgemäß und bleibt weiter trotzig und bockig: Er erkenne die Wahl nicht an und es handle sich um Wahlbetrug. Er twitterte: „Die einfache Tatsache ist, dass diese Wahl noch lange nicht vorbei ist“.

Passend dazu das Titelblatt des Hamburger Magazins „Der Spiegel“:

US-Medien: Joe Biden gewinnt die Präsidentschaftswahl

Foto: klatsch-tratsch.de

(stk/spot/KT)