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Sonntag, 21. Juli 2019 19:10 Uhr

US-Polizei warnt vor drogensüchtigen Alligatoren

Foto: imago images / imagebroker

Drogensüchtige Alligatoren – klingt schräg, könnte in den Südstaaten der USA aber bald zur Realität werden! Wir alle haben herzlich über das Trash-Movie-Franchise „Sharknado“ gelacht, aber eine viel düsterere Version zeichnet sich im Süden der USA am Horizont ab.

US-Polizei warnt vor drogensüchtigen Alligatoren

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Die dortige Polizei befürchtet es bald mit drogensüchtigen Alligatoren zu tun zu haben. Und man will sich gar nicht vorstellen wie aggressiv ein Alligator auf Meth ist, nur noch getoppt davon, wenn die Entzugserscheinungen einsetzen! Diese sogenannten Meth-Gators stammen allerdings nicht aus dem Geheimlabor von irgendwelchen Superschurken, sondern wurden indirekt von den US-Bürgern selbst gezüchtet.

Kein Meth ins Klo

Die Warnung kommt konkret von der Polizei aus Tennessee. Das Polizeirevier in Loretto richtete sich auf Facebook mit folgender Bitte an die dortigen Drogenkonsumenten und Drogendealer: „Leute … bitte spült eure Drogen nicht die Toilette runter. Wenn das so weiter geht kreieren wir Meth-Gators“.

Die Beamten fürchten, dass das verunreinigte Wasser auch im Nachbarstaat Alabama für Problem sorgen könnte: „Die hatten auch ohne eure Hilfe in den letzten Wochen genug Probleme mit Tieren auf Crystal Meth. Wenn ihr also eure Drogen loswerden wollte, ruft uns einfach an und wir entsorgen sie gemäß den Regeln.“ 

Alligatoren auf Entzug

Das Netz lachte sich schlapp über den bereits wieder gelöschten Post der Polizisten. Meth-Gators klingen einfach zu abgedreht. Außerdem wieso sollte man vor den Tieren Angst haben? Diverse User auf Twitter merken an, dass Crystal Meth-Abhängige durch den Konsum ihre Zähne verlieren. Ein abgemagerter Alligator ohne Zähne ist doch nicht gefährlich. Die User haben im Bio-Unterricht wohl geschlafen. Denn im Gegenteil zum Menschen wachsen bei Alligatoren die Zähne ein Leben lang nach.

Entwarnung

Falls ihr einen USA-Urlaub in die Südstaaten geplant habt, können wir euch aber jetzt schon Entwarnung geben. Denn auch wenn ein Meth-Gator sehr einschüchternd klingt, sagte der Biologe Kent Vliet von der Universität Florida im Interview mit NBC News, dass er das Szenario für komplett unrealistisch hält.

Es haben bereits Experimente stattgefunden, bei denen Alligatoren Crystal Meth verabreicht wurde. Dabei musste den Urviechern die Droge allerdings direkt ins Blut injiziert werden, auf eine orale Einnahme zeigten die durchschnittlich vier Meter langen Tiere keinerlei Verhaltensänderung.

 

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