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Donnerstag, 18. Juli 2019 16:36 Uhr

Julia Dietze im Interview zum US-Release von „Iron Sky 2“

Foto: Imago Images / Future Image

Morgen startet der deutsche Science-Fiction-Thriller „Iron Sky: The Coming Race“  in den US-amerikanischen Kinos. Pünktlich zum US-Release sprach Hauptdarstellerin Julia Dietze (38) über ihr Verhältnis zu ihren Fans, die Arbeit am Set und über zukünftige Projekte.

 Julia Dietze im Interview zum US-Release von IRON SKY 2

Foto: Imago Images / Future Image

Bereits der erste Teil der deutschen Produktion „Iron Sky“ war in den USA ein voller Erfolg. In dem Apokalypsen-Streifen spielt Julia Dietze mit Renate Richter eine sogenannte „Erdologin“ die auf dem Mond geboren und aufgewachsen ist. Sie lebt in einer Nazi-Mondbasis die den Nationalsozialisten als Rückzugsort dient, nachdem diese die Weltbevölkerung ausgelöscht haben.

Bereits der erste Teil der deutschen Produktion „Iron Sky“ war in den USA ein voller Erfolg. In dem Apokalypsen-Streifen spielt Julia Dietze mit Renate Richter eine sogenannte „Erdologin“ die auf dem Mond geboren und aufgewachsen ist. Sie lebt in einer Nazi-Mondbasis die den Nationalsozialisten als Rückzugsort dient, nachdem diese die Weltbevölkerung ausgelöscht haben.

Nachdem der zweite Teil „Iron Sky: The Coming Race“ erfolgreich in den deutschen Kinos lief, feiert er am 19. Juli seinen US-Release. Wie war das Feedback der amerikanischen Fans zum ersten Teil?

Das Feedback weltweit war sehr euphorisch und amüsant, ich habe so etwas zuvor noch nie erlebt. Auf einmal habe ich Briefe, Fotos in den verrücktesten Kostümen und Zeichnungen und Gedichte aus allen möglichen Teilen der Welt zugeschickt bekommen. Ein amerikanischer Biker hat mir ein Foto über Facebook zugesandt, auf dem er mich als „Renate Richter“ auf seinen Unterschenkel tätowiert hat. Oder ein Japaner, der sich in seiner Fliegeruniform in seinem Garten fotografiert hat. Es war teilweise skurril, aber auch unglaublich witzig und berührend so ein schönes Feedback zu bekommen. Ich glaube der absurde Humor von „Iron Sky“ hat den Zeitgeist getroffen und die politische Spitzen erinnern mich persönlich an Satiren wie die der „Monty Pytons“. Es polarisiert. Entweder man ist hin und weg oder mag es nicht.

 Julia Dietze im Interview zum US-Release von IRON SKY 2

Foto: Tomi Tuuliranta/Splendid Film

 

Als „Renate Richter“ spielen Sie an der Seite von Lara Rossi, die im Film ihre Tochter verkörpert. Wie war die Zusammenarbeit?

Lara Rossi ist eine ganz wunderbare Schauspielerin, die sich mit vollem Elan in die Rolle geworfen hat und mit einer unglaublichen Kraft eine sehr starke Frauenfigur verkörpert und wohl viele junge Mädchen inspiriert und berührt, da ihre Rolle eine Heldenreise durchlebt. Es war eine total schöne und humorvolle Zusammenarbeit. Da ich ihre Mutter spiele und im echten Leben ja nur drei Jahre älter bin, habe ich sie ab und zu am Set auf den Arm genommen, indem ich in die strenge Mutterrolle geschlüpft bin. (lacht) Es war auch für mich als Schauspielerin eine völlig neue und schöne Erfahrung eine Mutterrolle für eine erwachsene starke Frau zu spielen. Dafür hat es zwar 4 Stunden Special Effect Make Up gebraucht, aber das war es absolut wert. Außerdem finde ich es toll, dass Lara von einem afroamerikanischen Background stammt. Manchmal finde ich es schade, dass in Deutschland oft noch nicht multikulturell genug besetzt wird und die Rollen nur sehr zögerlich an unterschiedliche ethnische Typen vergeben werden, was allerdings nicht mehr unserer heutigen Zeit entspricht. Unsere Welt ist multikulturell und so sollten die Filme, die wir erzählen, auch sein.

 Julia Dietze im Interview zum US-Release von IRON SKY 2

Foto: Tomi Tuuliranta/Splendid Film

Sie waren für „Iron Sky 2“ auf der diesjährigen „Fantasy Basel – The Swiss Comic Con“ und haben Panel Talks gegeben. Wie war die Atmosphäre vor Ort und was zeichnet die „Iron Sky“ Fans aus?

Die Atmosphäre auf der Fantasy Basel, wie auch auf den Comic Cons generell, ist so kreativ und abgefahren, da viele in sehr aufwendigen Kostümen ihrer Lieblings – Science Fiction Charaktere erscheinen. Ich liebe die Leidenschaft mit der die Fans in diese Phantasie-Welten eintauchen.

Auf welche nächsten Projekte dürfen wir uns freuen?

Momentan drehe ich einen amerikanischen „Ballroom“- Film in Wien, der im Winter zur Weihnachtszeit spielt. So tragen wir am Set absurderweise Winterpullis, zu Kunstschnee im Juli bei 30 Grad (lacht). Letzte Woche habe ich in Tanzroben im Palais Eschenbach Walzer getanzt und Hebefiguren geübt.

 

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