05.08.2020 18:42 Uhr

Uschi Glas hält sich für nix Besonderes

In ihrer langen Karriere hat Uschi Glas schon viel Preise gewonnen. Jetzt hat sie verraten, wo sie diese alle aufbewahrt.

imago images / Sven Simon

Auch wenn sich die Schauspieler-Legende Uschi Glas über ihre vielen Schauspielpreise freut – in ihren Privaträumen haben die Trophäen nichts zu suchen.

Uschis Preise stehen im Büro

„Ins Wohnzimmer würde ich mir die nicht stellen. Das ist doch der Beruf. Ein Arzt legt sein Skalpell doch auch nicht neben das Bett“, sagte die 76-Jährige im Gspräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. Stattdessen stehen die Auszeichnungen in ihrem Büro. Glas wurde Ende der 1960er Jahre bekannt mit Streifen wie „Zur Sache, Schätzchen“ oder „Immer Ärger mit den Paukern“. Später folgten Auftritte etwa in der ZDF-Serie „Zwei Münchner in Hamburg“ oder in der Kino-Filmtrilogie „Fack ju Göhte„.

„Den Ball flach halten“

Angeben will die Münchnerin mit ihren Erfolgen nicht. „Man ist in diesem Beruf unglaublichen Verführungen ausgesetzt, weil man – warum auch immer – sehr verehrt wird. Da muss man den Ball flach halten“, findet Glas. „Es ist ein toller Beruf, sich deswegen aber erhaben oder als etwas Besonderes fühlen, finde ich inakzeptabel.“

„Max und die wilde 7“

Aktuell ist Glas als Schauspielerin in Rente im Kinderfilm „Max und die wilde 7“ zu sehen, der am Donnerstag im Kino anläuft. Sie selbst denkt noch nicht ans Aufhören. „Natürlich kann ich heute keine 30-Jährige mehr verkörpern, dafür spiele ich jetzt eben die Vera im Altersheim oder eine Oma. Man muss halt immer wieder schauen, ob man ins nächste Fach reinkommt und ob die Leute das mögen.“

Uschi Glas hält sich für nix Besonderes

Foto: Leonine

Galerie

Uschi Glas: Ihre bekanntesten Kinofilme

1965: Der unheimliche Mönch
1966: Winnetou und das Halbblut Apanatschi
1967: Das große Glück
1967: Der Mönch mit der Peitsche
1968: Zur Sache, Schätzchen
1968: Der Gorilla von Soho
1968: Die Lümmel von der ersten Bank
1971: Black Beauty
2013: Fack ju Göhte
2015: Fack ju Göhte 2
2017: Fack ju Göhte 3
2020: Max und die wilde 7

© dpa-infocom, dpa:200805-99-49693/3

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