21.01.2020 17:05 Uhr

Uwe Ochsenknecht über Beziehungen: „Man darf sich nicht aneinander gewöhnen“

Foto: Star Press/ Aedt

TV- und Kinostar Uwe Ochsenknecht rät Paaren zu einem einfachen Trick, um festzustellen, ob es zu viel Routine und Gewöhnung in der Beziehung gibt. Wie stellt man also fest, ob sich Routine und Gewohnheit in die Beziehung eingeschlichen haben? Der 64-jährige hat dafür einen simplen Tipp.

Eine kleine Frage soll Liebe retten

„Ich muss mir die einfache Frage stellen: Hätte ich meinen Partner, wie ich ihn jetzt behandele, auch so am Tag des Kennenlernens behandelt? Viele müssten das vermutlich verneinen“, sagte der Ex-Mann von Natascha Ochsenknecht gegenüber der ‚Augsburger Allgemeinen‘.

Uwe Ochsenknecht über Beziehungen: „Man darf sich nicht aneinander gewöhnen"

Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht. Foto: Star Press/ Kay Kirchwitz

„Es gibt so viele interessante Dinge, die man gemeinsam machen kann, da reicht ein Leben gar nicht aus. Wichtig ist auch, den Respekt vor dem anderen nicht zu verlieren. Man darf sich nicht aneinander gewöhnen.“

Das deutsche TV-Urgestein ist am Freitag, den 24. Januar ab 20.15 Uhr im Ersten in ‚Ihr letzter Wille kann mich mal!‘ zu sehen. In dem ARD-Film steht der ‚Das Boot‘-Darsteller wieder gemeinsam mit einem alten Freund vor der Kamera – Heiner Lauterbach. In dieser Konstellation wurden beide auch in der Komödie ‚Männer‘ von Doris Dörrie vor 35 Jahren bekannt. Auch im Kinohit ‚Willkommen bei den Hartmanns‘ von 2016 spielten sie Seite an Seite.

Uwe Ochsenknecht über Beziehungen: „Man darf sich nicht aneinander gewöhnen"

ARD Degeto/André Poling

Wahre Männerfreundschaft

Diesmal stellt der vierfache Vater einen Journalisten und sein 66-jähriger Kollege einen Staatsanwalt dar. Die beiden unterschiedlichen Charaktere stellen bei der Testamentseröffnung ihrer Ehefrau fest, dass sie, ohne davon eine Ahnung zu haben, 20 Jahre mit derselben Frau verheiratet waren. Und dann hat sie in ihrem letzten Willen auch noch verfügt, dass ihre Asche im Meer verstreut werden soll – von beiden Männern gemeinsam.

Seine Männerfreundschaft zu Lauterbach bezeichnete der blonde Wuschelkopf in dem Interview als eine der wenigen in der Film- und Fernsehbranche. „Seit wir uns seit Mitte der 80er Jahre kennen, halten wir Kontakt, soweit das möglich ist. Wir respektieren uns sehr und sind füreinander da“, so Uwe Ochsenknecht.

Der ‚Die Wilden Kerle‘-Schauspieler erzählte weiter: „Beim Drehen waren wir wieder miteinander beim Abendessen. Das ist schön. So eine Freundschaft ist selten in unserer Branche.“ Er könne verraten, dass zwar keine Fortsetzung von ‚Männer‘ geplant sei, aber etwas in der Luft liege. „Wir planen etwas. Sieht ganz gut aus, dass es stattfinden wird“, so der 64-jährige über seine Pläne mit Heiner Lauterbach. (dpa/KT)