Freitag, 20. März 2009 18:17 Uhr

Vanessa Redgrave: Zusammenbruch am Sterbebett der Tochter

Hollywood-Ikone Vanessa Redgrave brach verzweifelt am Sterbebett ihrer Tochter Natasha Richardson zusammen, als die Ärzte die lebenserhaltenden Maschinen abschalteten. Von ihren Emotionen überwältigt verlor die 72-jährige Schauspielerin für kurze Zeit das Bewusstsein, als Richardson mit nur 45 Jahren verstarb.

Ein Insider berichtet: „Die Familie bat darum, am Ende mit Natasha alleine zu sein. Aber es war zu viel für Vanessa und sie wurde ohnmächtig. Krankenschwestern kamen, um ihr zu helfen. Sie kam wieder zu sich und konnte von ihrer Familie gestützt werden.“

 

Nur kurz vor ihrem Zusammenbruch sang Redgrave, die gemeinsam mit Richardsons Mann Liam Neeson am Bett ihrer Tochter saß, als diese starb, das Lied ‚Edelweiss‘ aus dem Musical ‚The Sound Of Music‘. Sie hatte das Lied bereits 1990 zu Richardsons Hochzeit mit deren ersten Mann Robert Fox für sie gesungen.

Richardson, die mit Neeson die Söhne Michael (13) und Daniel (12) hatte, starb an den Folgen einer Kopfverletzung, die sie sich beim Skiunterricht in Kanada zugezogen hatte.

Noch am Abend vor dem Unfall hatte Redgrave die Entscheidung ihrer Tochter Ski zu laufen in Frage gestellt. Loretta Brennan Glucksman, Vorstandsvorsitzende der ‚American Ireland Fund‘ Organisation,  hatte mit Redgrave bei einem Meeting in New York gesprochen. Dazu erzählt sie: „Vanessa sagte: ‚Natasha ist beim Skifahren. Ich verstehe es nicht. Sie mag Skilaufen gar nicht.’“

In einem Brief, den Vanessa Redgrave vor zwei Jahren an ihre Tochter schrieb und der nun öffentlich wurde, versicherte die Hollywood-Legende, dass sie Natasha liebe und es ihr leid täte, nicht immer für sie und ihre Schwester Joely dagewesen zu sein.

Sie schrieb damals: „Ich bin etwas schüchtern um zuzugeben, wie viel mir an dir liegt. Aber das tut es mir wirklich. Was ich am meisten über unsere Beziehung liebe, ist, dass wir einander absolut vertrauen. Ich erinnere mich wie ich ziemlich überrascht war, als ich auf einmal mit dir als Erwachsene sprechen konnte. Ich fand viel über dein Leben heraus, von dem ich bisher keine Ahnung gehabt hatte, und ich erinnere mich, dass ich sehr froh darüber war, dass du es mit mir teilen wolltest.“ (BangMedia)

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