Montag, 24. Dezember 2018 13:10 Uhr

Vater von Daniel Küblböck: „Uns bleibt nichts anderes übrig“

Daniel Küblböck und Vater Günther 2004 vor der Urteilsverkündung im Amtsgericht. Nach seinem Autounfall ist der damals 18-Jährige wegen Fahrens ohne Führerscheins und fahrlässiger Körperverletzung u.a. zu 25.000 Euro verurteilt worden. Foto: Armin Weigel/dpa

Günther Küblböck äußert sich „ein vorerst letztes Mal“ zum Verschwinden seines Sohnes Daniel. Der Sänger und Unternehmer war in den frühen Morgenstunden des 9. September von Bord der AIDAluna verschwunden, sprang offenbar in die Labradorsee.

Vater von Daniel Küblböck: "Uns bleibt nichts anderes übrig"

Daniel Küblböck und Vater Günther 2004 vor der Urteilsverkündung im Amtsgericht. Nach seinem Autounfall ist der damals 18-Jährige wegen Fahrens ohne Führerscheins und fahrlässiger Körperverletzung u.a. zu 25.000 Euro verurteilt worden. Foto: Armin Weigel/dpa

„Einen Wunschtraum hat man immer im Hinterkopf“, sagte Günther Küblböck jetzt im Gespräch mit der Münchener ‚TZ‘, „aber ich bin natürlich auch Realist. Zumal ich weiß, in welcher psychischen Verfassung Daniel zu diesem Zeitpunkt war.“

Das von der Staatsanwaltschaft in Passau gesichtete Überwachungsvideo wolle er sich nicht ansehen, erklärte Küblböck Senior weiter. „Und ich bleibe auch dabei, es mir nicht anzusehen. Es würde mir auch nichts bringen, denn die Aufnahmen sind sehr unscharf. Es gibt keine genaue Personenerkennung.“

Keine Äußerungen mehr zum Thema

Man müsse Geschehene leider so annehmen, wie es ist und es werde sicher seine Zeit brauchen, bis alle in der Familie diese Tragödie verarbeiten können“, erklärte Küblböck weiter. „Uns als Angehörige bleibt auch nichts anderes übrig, als zu versuchen, allmählich wieder Normalität zurück zu gewinnen.“ Weiter wolle er sich nicht mehr äußern. „Vor allem möchte ich jetzt, vor Weihnachten, mit dem Thema Presse abschließen“. (PV)

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