Freitag, 5. Oktober 2018 23:45 Uhr

„Venom“ mit Tom Hardy: Vernichtende Kritiken

Foto: Sony Pictures

Die Pressestimmen zu „Venom“ fallen überwiegend negativ aus – die Rezensenten lassen kaum ein gutes Haar an dem „Spiderman“-Spin-Off mit Briten-Superstar Tom Hardy. Dabei sollte der Film den Beginn einer Reihe markieren…

"Venom" mit Tom Hardy: Vernichtende Kritiken

Foto: Sony Pictures

Hier einige der internationalen Stimmen:

Variety: „‚Venom‘ ist ein typisches Beispiel für eine Comic-Verfilmung, die mit ihrer routinierten Inszenierung und sogar mit den spektakulären Visual Effects einfach langweilt. Dieses Einfallstor in das Sony-Universum der Marvel-Charaktere ist vielleicht nicht so schlecht wie Tom Cruise‘ ‚Die Mumie‘, aber es könnte auf die gleiche Art das Franchise starten, ohne es fliegen zu lassen.“

The Verge: „Es ist ein Totalausfall von einem Film, mit Stimmungen, die nicht zusammenpassen, bizarren Plot-Einfällen und einer wahrlich einzigartigen Hauptrolle. Er ist voller irritierender Slapstick-Momente und Computereffekte, die direkt aus den 90ern zu stammen scheinen.“

Entertainment Weekly: „Visuell, und das spricht für den Film, hat ‚Venom“ einen stylish-düsteren Nolan-Gotham-Vibe. […] Er [Venom, Anm. d. Red.] ist nur ein weiterer zweitklassiger Marvel-Superheld, der brüllt und schreit, aber uns niemals zeigt, warum er einen eigenen Film bekommen musste.“

Die deutschen Kritiken fallen auch nicht euphorisch aus:

Musikexpress: „Etwa Anfang der 2000er, als Eminem noch der Rapgod war, hätte ‚Venom‘ als guter Film durchgehen können. Doch im Jahr 2018, nachdem Marvel das Genre revolutioniert hat, wirkt Ruben Fleischers Origin-Story geradezu ignorant.“

"Venom" mit Tom Hardy: Vernichtende Kritiken

Foto: Sony Pictures

Filmstarts.de: „‚Venom‘ hat eine große Stärke: Tom Hardy, der vor allem im inneren Widerstreit mit seinem außerirdischen Parasiten einen wunderbar trockenen Humor an den Tag legt. Aber dieser Teil des Films kommt genauso zu kurz wie die Ambivalenz der Titelfigur, die beim Sprung von den Comicheften auf die Kinoleinwand zugunsten eines austauschbaren Superhelden-Blockbusters geopfert wurde.“

IGN Deutschland: „Was Ryan Reynolds mit dem Kampf zwischen Colossus und dem Juggernaut in Deadpool 2 noch parodierte, wird bei Venom schmerzhafte Realität: Klebrige CGI-Masse, die nach unfertigen Effekten riecht, provoziert in einem hektischen Schnittgewitter Augenkrebs.“

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