Samstag, 20. Januar 2018 17:08 Uhr

Verlosung: „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“

Klein gegen Groß: Der jugendliche Protagonist dieser bunten Komödie lässt seine Eltern auf Miniaturgröße schrumpfen. Und Otto Waalkes wacht als guter Geist über eine einst nach ihm benannte Schule.

Verlosung: "Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft"

Foto: Sony Pictures/blue eyes/ Tom Trambow

Das Kino liebt ja Größenunterschiede. Ob den Unterschied zwischen dem Riesenaffen King Kong und einer blonden Frau, den zwischen Dinosauriern und Menschen. In einer deutschen Kinderkomödie aus dem Jahr 2015 hieß es: „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“.

Damals ahnte der elfjährige Schüler Felix nicht, dass der Wunsch, seine verhasste Lehrerin zu verkleinern, derart schnell in Erfüllung gehen würde. Nun kommt eine Fortsetzung der rastlosen Familienkomödie in die Kinos: „Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“. Während ein Gutteil der Besetzung – darunter auch Felix-Darsteller Oskar Keymer, Anja Kling, Axel Stein und Otto Waalkes – erneut mit von der Partie ist, führt diesmal Tim Trageser anstelle von Sven Unterwaldt Regie.

Wenn die Eltern als Zwerge überfordert sind

Kaum, dass sich Felix am Otto-Leonhard-Gymnasium so richtig wohlfühlt, da wollen seine Eltern die Stadt auch schon wieder verlassen: Es soll nach Dubai gehen – und Felix, der ist richtig böse: „Ich wünschte, meine Eltern wären klein und ich groß, dann müssten sie alles machen, was ich ihnen sage.“ Auch diesmal kommt es zu einer wundersamen Miniaturisierung: Klein und hilflos stehen seine Eltern neben Felix’ Bett.

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Oskar Keymer. Foto: Sony Pictures/blue eyes/ Tom Trambow

Plötzlich findet sich der Teenager in der Rolle des Aufpassers wieder, sind doch seine Erschaffer völlig überfordert mit ihrem Zwergen-Dasein. Unterdessen passieren bizarre Dinge an der örtlichen Lehranstalt: Ausgerechnet die, einst wegen ihrer schwarzen Pädagogik verhasste Schulleiterin Hulda Stechbarth wird von den Toten zurück ins Leben gerufen. Unter ihrer neuerlichen Ägide, so der Plan, soll das durchliberalisierte Gymnasium wieder zurück zu alter Strenge und Disziplin finden. Gut, dass Namensgeber Otto Leonhard (Waalkes) da noch ein Wörtchen mitzureden hat.

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Otto Waalkes. Foto: Sony Pictures/blue eyes/ Tom Trambow

Grandios: Andrea Sawatzki als Direktorin

Obwohl sie ihre Sache durch die Bank hinweg ordentlich machen, sind es weniger die Kinderdarsteller, die in Erinnerung bleiben. Zwar tut einem Anja Kling wegen ihrer wenig dankbaren, fast lächerlich zu nennenden Rolle ein wenig leid: Der 47-Jährigen („Wo ist Fred?“) aber gelingt es, auch im knallroten Rock, mit rot gepunkteter Bluse, knallroten Schuhen und einer ebensolchen Brille, ihrer Leinwandfigur einen Rest an Würde zu bewahren.

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Anja Kling. Foto: Sony Pictures/blue eyes/ Tom Trambow

Schauspielerischer Höhepunkt indes ist der Auftritt von Andrea Sawatzki als von den Toten auferstandene Direktorin: Sawatzki legt eine preiswürdige, sowohl Furcht einflössende als auch urkomische Performance ab.

Von Otto Waalkes indes, der hier mal als sprechende Büste, mal als Ölgemälde in Erscheinung treten darf, würde man gern etwas mehr sehen. Das komödiantische Potenzial der Blödellegende macht sich der Film jedenfalls nicht in ausreichendem Maße zunutze.

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Julia Hartmann und Axel Stein. Foto: Sony Pictures/blue eyes/ Tom Trambow

Der Film macht Spaß

„Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft“ leistet vor allem eines: Er macht verdammt viel Spaß. So viel Spaß, dass man gern über ein paar Schwächen hinwegsieht: die teils unglaubwürdige und gestelzt daher kommende Diktion eines Teils der Erwachsenenfraktion etwa. Mit der durchaus spannenden und recht flotten Geschichte aber, der ambitionierten Ausstattung – in einem besonders hübschen Moment baden Felix’ geschrumpfte Eltern in ihren eigenen Zahnputzbechern – und manch starkem darstellerischen Moment, versteht das Werk zu punkten. Die knallig-bunte, ja poppige Farbpalette des Kinderfilms tut ein Übriges.

Hübscher Zufall oder doch Absicht: Genau am Starttag von „Hilfe, ich hab meine Eltern…“ findet auch „Downsizing“ den Weg in die deutschen Kinos – eine amerikanische Zukunftssatire, in der sich Matt Damon, so wie viele andere Menschen auch, zu einem Winzling schrumpfen lässt. Das Kino liebt eben den Gegensatz von Groß und Klein. (Matthias von Viereck, dpa)

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Andrea Sawatzki. Foto: Sony Pictures/blue eyes/ Tom Trambow

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