Sonntag, 15. April 2018 17:37 Uhr

Verlosung: KGB-Spion Jack Barsky packt aus

Die Geschichte dieses Mannes ist absolut faszinierend: Als Agent des KGB führte Jack Barsky (69) ein Doppelleben und der ehemalige Spion aus dem Osten Deutschlands erkannte erst nach Jahren, dass er ein Leben in Sünde geführt habe: „Ich habe gelogen, gestohlen und Menschen weh getan“, so Barsky, der früher als Albrecht Dittrich in der DDR lebte.

Verlosung: KGB-Spion Jack Barsky packt aus

Foto: Bibel TV

Bei „Bibel TV das Gespräch“ erzählt Barsky, der in der DDR mal Chemiker werden wollte, von seinem bewegten Lebensweg, auch weit über die Enttarnung 19997 durch das FBI hinaus. Erst nach vielen Jahren habe er erkannt, dass er ein Leben in Sünde geführt habe, erklärt Barsky im Gespräch mit Moderator Daniel Deman. Er habe jahrelang gesündigt „für den Kommunismus, den es irgendwann nicht mehr gab“, so Barsky. Für ihn sei auch dadurch eine große Lücke entstanden. Er habe eine Krise erlebt und tiefe Depression gespürt, die er erst durch die Beschäftigung mit der Bibel habe überwinden können – eine Leere, die durch den Glauben an Gott ausgefüllt werden konnte.

Barsky liefert einen spannenden Einblick ins Agentenmilieu und in seine Geschichte – voller Brüche und Lügen! Deshalb bitte unbedingt das Video anschauen!

„Der falsche Amerikaner“

Der 69-Jährige aus dem ostdeutschen Jena lebt mit seiner Frau Shawna und der jüngsten Tochter Trinity in Georgia und hat jetzt auch ein Buch geschrieben über seine Agententätigkeit als „Schläfer“ und Spion des KGB und das unter dem Titel „Der falsche Amerikaner: Ein Doppelleben als deutscher KGB-Spion in den USA“ gerade erschienen ist.

„Jack und Albrecht haben den gleichen Körper und sogar das gleiche Gehirn geteilt, aber sie haben nicht miteinander geredet (lacht)“, sagte er in einem Interview mit dem Verlag SCM Hänssler. „Als ich (1978) in den USA ankam, war ich tatsächlich ein „falscher Amerikaner“. Ich war Albrecht, der behauptete Jack zu sein. Nach ungefähr einem Jahr habe ich angefangen auf Englisch zu träumen, und nach zwei Jahren hat Jack meinen Körper erobert.“

Weiter erzählte er: „Da gibt es so eine interessante Szene im Buch: Alle zwei Jahre habe ich den eisernen Vorhang gen Osten überquert, um mich mit meinen Oberen zu treffen und mich mit meiner Familie zu erholen. Für Albrecht war es zwar sehr schön wieder mal zu Hause zu sein. Aber Jack hatte Heimweh und war sehr froh, als er wieder im Flieger saß. Wahnsinn, oder?! Das waren die Nebenwirkungen eines radikalen Doppellebens.“

Wie es es sich für ihn anfühlt, die Identität des 1955 verstorbenen zehnjährigen Jungen Jack Philip Barsky angenommen zu haben und mit seinem Namen zu leben, verriet der ehemalige Spion auch: Anfangs habe ich mir gar nichts dabei gedacht. So was musste man eben machen als Agent, um den Wettkampf der Systeme zu gewinnen. Allerdings haben mir meine KGB Bosse eine Lüge erzählt: der Junge wäre schon mit drei Jahren gestorben. Fast elf Jahre ist eine ganz andere Sache und auch ein größeres Risiko. Als mich das FBI gefunden hat, lebten Jack Barskys Eltern noch. Man hat sie benachrichtigt und gebeten zu schweigen, was sie aus patriotischer Pflicht getan haben. Heute fühle ich mich nicht sehr wohl, diesen lieben Eltern ihren Jungen gestohlen zu haben. Sie sind leider schon verstorben und ich hoffe, dass ich mit meinem Ziel aufzuklären etwas wieder gut machen kann. Das Grab hat übrigens ‚Der Spiegel‘ fotografiert, ich habe es nie besucht.“

Verlosung: KGB-Spion Jack Barsky packt aus

Fotos: SCM Hänssler

Wir verlosen 3 Bücher von Jack Barsky

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