Samstag, 29. September 2018 12:39 Uhr

Veronica Ferres: „Das ist eine Liebesheirat und keine Versorgungsehe“

Foto: Radio Bremen

Veronica Ferres entdeckt an sich Züge, die sie an ihre Mutter erinnern. „Ich werde meiner Mutter immer ähnlicher“, so die Schauspielerin am Freitagabend in der Radio Bremen-Talkshow „3nach9“. Dabei habe sie genau das eigentlich nie gewollt.

Veronica Ferres: "Das ist eine Liebesheirat und keine Versorgungsehe"

Foto: Radio Bremen

Ihre vor fast 20 Jahren verstorbene Mutter Cäcilie habe drei Kinder großgezogen, jeden Morgen auf dem Kartoffelmarkt gearbeitet und
sich somit täglich in einer Männerdomäne durchschlagen müssen, berichtet die gebürtige Solingerin im Gespräch mit Gastgeber Giovanni di Lorenzo.

„Sie hat meinen Vater nie gefragt, ob sie sich mal ein Kleid kaufen darf oder mit einer Freundin Kaffee trinken gehen darf.“ Ihre Mutter, Jahrgang 1934, sei ihrer Zeit voraus gewesen. „Das war mir Vorbild mit meinen zwei älteren Brüdern.“

Knallharter Ehevertrag

Sie selbst sei auch als Ehefrau des Unternehmers Carsten Maschmeyer allein für sich und ihre 17-jährige Tochter finanziell verantwortlich. Sie liebe ihren Mann, mit dem sie am Donnerstag ihren vierten kirchlichen Hochzeitstag gefeiert hat, über alles, aber sie habe einen knallharten Ehevertrag mit getrennten Konten und allem, was dazu gehört. „Als Frau in der jetzigen Zeit, als ‚Plus eins‘ degradiert zu werden, als Anhängsel – dagegen sträube ich mich als selbstbestimmte und selbstständige Frau.“

Veronica Ferres: "Das ist eine Liebesheirat und keine Versorgungsehe"

Foto: Radio Bremen

Angesichts von Schlagzeilen und Mediengeschichten, die sie zu einem eben solchen Anhängsel ihres Mannes machen würden, betonte Ferres nachdrücklich ihre Unabhängigkeit. „Das ist eine Liebesheirat und keine Versorgungsehe“.

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