21.10.2020 15:40 Uhr

Veronica Ferres: Das war ihre geheime Mission bei „The Masked Singer“

Veronica Ferres war die Biene in "The Masked Singer". Nach der langen Geheimniskrämerei darf sie nun endlich vom Leben als "Agent" erzählen.

ProSieben / Marc Rehbeck

Veronica Ferres (55) war die Biene in der TV-Show „The Masked Singer“ (ProSieben). Sie ist am Dienstag zwar als Erste enttarnt worden, ihre Teilnahme feiert die Schauspielerin aber trotzdem als vollen Erfolg. Warum erklärt sie im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news. Dabei verrät sie auch weitere spannende Details zu den Ideen, die sich die Produktion für die Maskeraden-Geheimhaltung einerseits und das Corona-Hygienekonzept andererseits ausgedacht hat. Wann sie die liebevolle Instagram-Nachricht ihres Ehemannes (seit 2014), Carsten Maschmeyer (61, „Die Höhle der Löwen“), nach ihrem Ausscheiden aus der Show erhalten hat, gibt sie ebenfalls preis.

Wie kam es zu Ihrer Teilnahme bei „The Masked Singer“?

Veronica Ferres: Die Anfrage habe ich vor einigen Monaten erhalten. Ich habe mich sehr gefreut, weil ich finde, dass es die coolste Unterhaltungsshow ist, die es gibt. Deswegen habe ich sofort zugesagt.

Wie geheim läuft das mit der Anfrage ab?

Ferres: Sehr geheim. Von Anfang an (lacht).

Wie schwer war es, das geheim zu halten? Wer wusste davon?

Ferres: Ich habe es von Anfang an durchgehalten. Nur mein Mann und meine Agentin wussten Bescheid.

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Ihr Mann, Carsten Maschmeyer, hat nach Ihrer Enttarnung ein süßes Statement bei Instagram gepostet: „Ich liebe meine Biene! Und ich bin so stolz auf dich.“ – Wann haben Sie das entdeckt?

Ferres: Ich bin gestern sofort nach der Show in die nächste Live-Sendung gegangen. Dann standen Fotoshootings und ein Fernsehinterview nach dem anderen an. Im Ergebnis habe ich heute Nacht drei Stunden und 15 Minuten geschlafen. Heute früh ging es dann live ins Frühstückfernsehen und in weitere Aufzeichnungen. Und nun stehen heute den ganzen Tag noch Interviews an… Den Post meines Mannes habe ich gesehen, als es ungefähr zwei Uhr nachts war. Da haben wir dann auch telefoniert. Ich war überwältigt von all den positiven Reaktionen.

Wie haben Sie die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Show erlebt?

Ferres: Ich habe mich gefühlt wie ein Agent, der auf einer ganz besonderen Mission ist. Das ist jeder Schritt durchdacht. Unglaublich! Sogar, wenn man von der Garderobe im Studio auf die Toilette geht, muss man sich als Masked Singer komplett vermummen. Darauf wird wirklich penibel geachtet, sonst funktioniert die ganze Show auch nicht. Das ist ja der Spaß daran. Trifft man dann zufällig auf einen anderen Masked Singer, rätselt man auch: Wer könnte das sein? Wer geht denn so?

Bei wem haben Sie eine Vermutung?

Ferres: Ich glaube, dass Roberto Blanco oder Fabian Hambüchen der Frosch sind und ich vermute, dass Sarah Connor oder Sarah Lombardi das Skelett sind.

Was haben Sie gedacht, als beim Rateteam bei Ihnen Namen wie Angela Merkel, Désirée Nick etc. fielen?

Ferres: Da habe ich gedacht: Super! Du bist Schauspielerin und deine Mission hast du erfüllt. Ich wollte es unbedingt schaffen, dass keiner mich erkennt. Dass ich mich so verstelle, dass meine Stimme nicht erkannt wird. Und das ist mir gelungen.

Welche Rolle hat Corona hinter den Kulissen gespielt?

Ferres: Es ist ein großes Team hinter den Kulissen. Auch in Bezug auf Corona war alles unheimlich professionell vorbereitet und durchdacht. So eine große Unterhaltungsshow ist zurzeit aber auch nur mit einem perfekten Hygienekonzept möglich. Selbstverständlich haben wir uns alle darangehalten. Durch unsere Kostüme waren wir sogar noch mehr geschützt. Mein schwarzer Anzug war ja nicht einfach nur eine Strumpfhose, es war fast wie ein Taucheranzug. Du bist so dick vermummt und so weit weg von jeglichem Hautkontakt, was natürlich auch nochmal hilfreich war. Wir durften auch keine Türklinken anfassen. Und es wurde ständig desinfiziert.

Wie war das dann zuhause, wenn beide Eheleute in TV-Shows sind, und man nochmal spezieller darauf achten muss?

Ferres: Dadurch, dass ich auch in anderen Projekten stecke, habe ich schon sehr viele Tests gemacht. Toi toi toi waren alle negativ. Und natürlich gehe ich nicht auf Feste, Partys, Veranstaltungen – vor allen Dingen nicht, wenn ich in einer Produktion bin. Da bin ich mir der Verantwortung bewusst. Und mein Mann selbstverständlich auch.

Welches Fazit ziehen Sie jetzt nach der Show?

Ferres: Es war ein echtes Abenteuer. Diese Sendung wird mit so viel Spaß und Leidenschaft gemacht, dass es für mich sicher unvergesslich bleiben wird.

(ili/spot)