Montag, 30. März 2020 17:23 Uhr

Veronica Ferres über Horror-Dreharbeiten in Mexico City

Sabine (Veronica Ferres) und Alex Stengele (Heiner Lauterbach). © SWR/Diwa Film/Jürgen Olczyk

Die Schauspielerin Veronica Ferres hat sehr spezielle Erinnerungen an Dreharbeiten in der mexikanischen Hauptstadt Mexico City.

Diese Dreharbeiten waren nämlich kein Zuckerschlecken. Der Film ‚Meister des Todes 2‘ wurde in einem gefährlichen Viertel in Mexiko-Stadt gedreht – wo Recht und Ordnung Fremdwörter sind.

Veronica Ferres über Horror-Dreharbeiten in Mexico City

© SWR/Diwa Film/Jürgen Olczyk

„Und wenn jemand erschossen wird, dann wird er halt verscharrt“

„Für den investigativen Spielfilm ‚Meister des Todes 2‘ haben wir im vergangenen Sommer fast drei Wochen in einem Stadtteil gedreht, in dem etwa eine halbe Million Menschen mit unzureichender Wasserversorgung lebt“, sagte die 54-Jährige jetzt der Deutschen Presse-Agentur.

„In dem Viertel herrschen kein Recht und Gesetz. Es gibt anscheinend auch keine Polizei. Menschen werden täglich entführt. Und wenn jemand erschossen wird, dann wird er halt verscharrt“, schilderte die Blondine ihre Eindrücke. Das deutsche Team um den Autor und Regisseur Daniel Harrich habe sich „hineingewagt, ohne Polizeischutz. Die Einwohner haben uns in Ruhe gelassen.“

Themanabend ‚Waffenhandel‘

Sie selbst sei zwar unter ihrem Namen nach Mexiko gereist, habe dann aber unter anderem Namen im Hotel gewohnt und am Set gearbeitet. Der Film und eine anschließende Doku laufen im Rahmen des Themenabends ‚Waffenhandel‘ am Mittwoch, 1. April, um 20.15 Uhr im Ersten.

An der Seite von Ferres sind dabei auch Kollegen wie Katharina Wackernagel, Heiner Lauterbach und Axel Milberg zu erleben. (dpa/KT)

Das könnte Euch auch interessieren