Samstag, 30. September 2017 14:50 Uhr

Veronica Ferres über ihren neuen Job als Putzfrau

Am 5. Oktober kommt Veronica Ferres wieder mit einer Komödie ins Kino. In der Bestsellerverfilmung von Justyna Polanska „Unter deutschen Betten“ spielt sie das Schlagersternchen Linda Lehman herrlich selbstironisch, frech, unverschämt, aber auch putzig.

Veronica Ferres über ihren neuen Job als Putzfrau

Foto: 20th Century Fox

Deutschlands bekannteste Schauspielerin hat mit großen Kinorollen wie in „Schtonk!“, „Das Superweib“ und „Rossini“ ihr Komödientalent vielfach und äußerst erfolgreich unter Beweis gestellt. In diesem Film läuft sie zu neuer Höchstform auf. Im Interview mit dem Verleih verrät sie mehr über die Geschichte zum Film.

Wie wurde aus der Romanvorlage schließlich das Drehbuch? Stimmt es, dass daran fünf Drehbuchautoren mitgewirkt haben? Ist das nicht etwas ungewöhnlich?
Ja, das ist wahr. Aber in diesem Fall galt nicht, viele Köche verderben den Brei, sondern im Gegenteil – jeder trug durch seinen individuellen Einfluss auf das Drehbuch dazu bei. Final verfasste dann Lucy Astner eine Geschichte, mit der wir alle mehr als zufrieden sind.

Rolle mit eigenen Erfahrungen aufgepeppt

Inwiefern unterscheidet sich der Film vom Buch?
Das Buch lieferte die Inspiration, allerdings unterscheiden sich die beiden in vielerlei Hinsicht. Linda Lehmann beispielsweise wurde als Kunstfigur kreiert, genau wie die für den Film so bezeichnende Freundschaftsgeschichte.

Haben Sie auch eigene Beobachtungen, zum Beispiel aus der Münchner Szene, einfließen lassen?
In jedes Projekt fließt ein wenig eigene Erfahrung mit ein. Ich finde es heutzutage so traurig, wie Leute teilweise miteinander umgehen. Egal wohin man schaut, Hilfsbereitschaft und Höflichkeit werden viel zu klein, Ellbogengesellschaft und Egoismus viel zu groß geschrieben. Am Ende siegt die Menschlichkeit und das sollten wir alle uns zu Herzen nehmen.

Veronica Ferres über ihren neuen Job als Putzfrau

Foto: 20th Century Fox

Singen Sie im Film selbst? Fiel Ihnen das leicht?
Ja, ich singe selbst – ob sich der extra deshalb genommene Gesangsunterricht bezahlt gemacht hat, müssen die Zuschauer selbst im Kino beurteilen.

Jede Finanzierung ist eine Herausforderung

Ist es für einen deutschen Superstar wie Sie eigentlich einfach, Ihre Projekte finanziert zu bekommen? Wie war es denn in diesem Fall, bei ‚Unter deutschen Betten‘?
Auch für meine Firma und mich ist die Finanzierung eines jeden Projekts eine Herausforderung, weshalb wir uns sehr glücklich schätzen, dass wir mit der Fox und dem FFF Bayern starke und potente Partner gefunden haben. Das angenehme Miteinander hat uns eng zusammengebracht und die Zusammenarbeit leicht von der Hand gehen lassen.

Veronica Ferres über ihren neuen Job als Putzfrau

Foto: 20th Century Fox

Haben Sie noch ein Lieblings-Projekt, das Sie unbedingt verwirklichen möchten? Eine ganz besondere Traumrolle?
Alles, wobei ich George Clooney anschmachten darf (lacht).

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