Video: Ankläger macht Gerichtsverfahren per Zoom – als Kätzchen!

Video-Panne vor Gericht: "Ich bin keine Katze"

YouTube / 394th District Court of Texas - Live Stream

10.02.2021 15:00 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Welt in den Online-Modus wechseln. Homeoffice ist angesagt für alle, die können und Meetings werden auf Chat-Portale verschoben. Da ist Chaos vorprogrammiert!

Etwas Gutes hat die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown doch gebracht: Die Digitalisierung ist vorangeschritten und kann beispielsweise Eltern in der Zukunft ermöglichen, Homeoffice zu machen, wenn ihre Sprösslinge krank oder einfach so zuhause sind. Und sie hat uns schon einige lustige Momente in Konferenzen gebracht – zum Beispiel mit versehentlichen Filtern.

Gerichtsverfahren mal anders

Genau diese Filter-Situation ist ausgerechnet bei einem Gerichtsverfahren vorgefallen – sehr zur Freude von Instagram. Ein Anwalt wurde per Zoom zu einem Verfahren zugeschaltet. Doch er präsentierte sich nicht klassische im Anzug, sondern als kleines, niedliches Kätzchen mit Tränen in den Augen! Klingt nach Filter-Fail mit Fun-Faktor.

Video-Panne vor Gericht: "Ich bin keine Katze"

Shutterstock / Utekhina Anna

„Ich bin keine Katze“

Der Richter weist seinen Kollegen auf den Filter hin: „Mr. Ponton, ich glaube Sie haben einen Filter an.“ In diesem Moment schaut der Anwalt nach unten, was dem Katzenbild einen panischen Ausdruck verleiht. „Ich kriege ihn nicht weg! Meine Assistentin ist hier, sie probiert es gerade, aber… Ich bin bereit, so weiterzumachen“, ärgert sich der verzweifelt klingende Anwalt. „Ich bin live hier, ich bin keine Katze!“

Sozialen Medien sind begeistert!

Auf Twitter und Instagram geht der Clip schnell viral, und bringt die ganze Welt zum Lachen. „Ich kann nicht aufhören daran zu denken, wie dieser Anwalt ‚bereit so weiterzumachen‘ war und den ganzen Fall als Kätzchen bestreiten wollte. Das ist Hingabe zum Job, Leute!“, schreibt eine Twitter-Userin. „Ich kann an nichts anderes denken heute“, antwortet eine Userin mit Lach-Smileys.

Viral trotz Aufnahme-Verbot

Eine weitere Sache, die Twitter-Usern auffällt, ist das Gerichtsprotokoll links oben im Bild. Klar und deutlich steht mitten in der Mitte: „Aufnehmen dieser Anhörung oder Livestreaming ist verboten. Missachtung kann […] zu einer Strafe von bis zu 500 Dollar oder einer Haftstrafe von bis zu 180 Tagen führen.“ Twitter ist begeistert von so viel Aufopferungsbereitschaft des Teilenden: „Das beste an diesem Video ist die sehr offensichtliche Warnung, dass man verhaftet werden kann für die Aufnahme dieser Zoom-Anhörung, und wer auch immer das aufgenommen hat, dachte ‚Scheiß drauf, die Welt muss das sehen!’“

Nachfolger der Kartoffel-Chefin

Im März ging bereits eine ähnliche Story viral – eine Chefin hatte sich in einem „Microsoft Teams“-Meeting versehentlich einen Kartoffelfilter aufgesetzt und konnte bei Gott nicht herausfinden, wie sie ihn wieder entfernt. Also musste sie das gesamte Meeting als Kartoffel durchführen – schon damals lachte sich das Internet kaputt!

(AKo)