22.11.2020 20:36 Uhr

Video: Dieser Mann entreißt seinen Hund einem Alligatormaul

Wer würde sich trauen seinen Hund aus dem Maul eines Alligators zu retten? Der rüstige Rentner Richard Wilbanks zögerte keine Sekunde.

Youtube/Florida Wildlife Federation

Richard Wilbanks ist ab jetzt der Chuck Norris von Estero. Der Mann aus Florida tat nicht Geringeres, als seinen kleinen Hund Gunner davor zu bewahren, von einem Alligatoren verschlungen zu werden.  Für seinen vierbeinigen Freund ließ er sich auf einen gnadenlosen Zweikampf mit dem Furcht einflößendem Reptil ein.

Todesmutige Aktion

Das Video der todesmutigen Aktion trendet gerade heftig auch auf TikTok. Der Clip zeigt, wie Richard Wilbanks aus einem Tümpel herauskommt. Zunächst gebückt, sieht man erst nach wenigen Sekunden, dass seine Hände das Maul eines kleinen Alligators umgreifen.

Mit aller Kraft versucht der Mann den Kiefer des Reptils auseinanderzuziehen, damit das kleine wimmernde Hündchen seinen Fängen entfliehen kann. Nach 13 Sekunden gelingt die Aktion und sein vierbeiniger Freund flieht wimmernd zum Ufer. Die Hände des Rentners befinden sich allerdings noch am Maul des kräftigen Urtiers.

Wie die Situation endete, sieht man in dem Video leider nicht. Aber da Richard Wilbanks kurz darauf Interviews gab, kann man davon ausgehen, dass er nicht zu stark verletzt wurde.

Im Adrenalinrausch

Wie zum Teufel kommt man auf die Idee, mit einem Alligator zu wrestlen? Der tapfere Opa sagte im Gespräch mit „WINK News“, dass seine Instinkte und sein Adrenalin mit ihm durchgingen, als er sah, wie der Alligator seinen Hund Gunnar schnappte. Viel Zeit zum Nachdenken hatte er allerdings nicht. Wilbanks sagte: „Auf einmal schoss er wie eine Rakete aus dem Wasser“. Dank seinem schnellem Handeln erlitt das Hündchen nur minimale Bisswunden.

Seine Lernerfahrung

Wilbanks ist nicht wütend auf den tierischen Angreifer. Er versteht das Erlebnis vielmehr als eine Lernerfahrung. Schließlich sei der Tümpel der natürliche Lebensraum des Alligators und der kleine Hund ein gefundenes Fressen. Der Alligator habe sich schlicht und einfach wie ein Alligator verhalten.

Um einen weiteren Kampf zu verhindern, werden er und Gunner in Zukunft einfach das Ufer meiden.

Ende gut, alles gut

Am Ende sind alle Beteiligten noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Aufgenommen wurde die Szene im Übrigen rein zufällig von einer Überwachungskamera der Organisation „fSTOP“ für deren Kampagne „Sharing the Landscape“.

Eine Sprecherin der Organisation sagte gegenüber „WINK News“: „Wir teilen uns das Land mit den Tieren. Wir können die Natur nicht nur tolerieren, wir müssen gemeinsam mit ihr wachsen und gedeihen.“ Das Ziel der Kampagne besteht darin, den Menschen zu helfen, die Wildtiere, in deren Nähe sie leben, besser schätzen und verstehen zu können. Ein besseres Verständnis soll dabei helfen, die Konflikte zu verringern, die manchmal zwischen Mensch und Natur auftreten können.