Montag, 29. Januar 2018 22:30 Uhr

Video: Hillary Clinton wurde bei den Grammys für das hier gefeiert

Hillary Clinton, einst glücklose Präsidentschaftskandidatin, war einer der Überraschungen bei den gestrigen Grammy-Awards in New York, die ja heute Tagesthema in vielen Medien waren.

Video: Hillary Clinton wurde bei den Grammys für das hier gefeiert

Foto: CBS/ Supplied by WENN.com

Die dreineinhalbstündige, von James Corden moderierte Gala war ja gefüllt mit jeder Menge hochkarätigen Auftritte: Neben Mars, Lamar und Gambino kamen unter anderem Elton John, Miley Cyrus, Pink und Rihanna auf die Bühne. Und dann hatte eben auch Demokratin Hillary Clinton einen Auftritt, als sie neben Rapperin Cardi B, John Legend, Cher und Snoop Dogg in einem vorab aufgezeichneten Sketch aus dem aufsehenerregenden Enthüllungsbuch „Fire and Fury“ („Feuer und Zorn“) über US-Präsident Donald Trump vorlas.

Das Publikum tobte vor Begeisterung und zeigte, dass die 70-Jährige im Gegensatz zu ihren desaströsen Wahlkampfauftritten durchaus Humor besitzt… (Ganz unten gibt’s den Clip mit den Publikumsreaktionen).

„Warum lese ich diesen Scheiß überhaupt?“

Die Einspielung des Filmchens, das für James Cordens Late Night Show aufgezeichnet worden war sorgte am heutigen Montag für eine gigantische Resonanz. In dem Abschnitt las Clinton aus einem Absatz in dem es darum geht, dass Trump am liebsten bei der Fastfoodkette McDonalds Halt mache: „Trump hatte lange Zeit Angst vergiftet zu werden. Das ist ein Grund, warum er bei Mc Donald’s isst. Niemand kennt ihn dort und das Essen ist sicher“.

Quelle: twitter.com

Shootingstar Cardi B fragte in dem Clip: „Warum lese ich diesen Scheiß überhaupt? Ich kann das nicht glauben. Lebt er so wirklich sein Leben?“

Von Donald Trump kam bislang überraschenderweise keine Reaktion, wohl aber von Donald Trump jr. (der womöglich vom präsidialen Familienoberhaupt vorgeschickt wurde). Der schrieb jedenfalls bei Twitter in der altbekannten Trumpschen Kotzrethorik: „Einen Buchauszug von #fakenews bei den Grammys zu lesen, scheint ein großer Trostpreis für den Verlust der Präsidentschaft zu sein. #Grammy Awards“. Und auch Nikki Haley, umstrittene UN-Botschafterin der USA jammerte via Twitter: „Ich habe die Grammys immer geliebt, aber dass Künstler das ‚Fire and Fury‘-Buch lesen, war das Ende“. (KT/dpa)

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