Freitag, 22. Dezember 2017 21:28 Uhr

Video: Oma und Opa aus Calle schmücken Haus mit 530.000 Lichtern

Der Weihnachts-Irrsinn des Jahres ist das hier: Ursprünglich haben sie mit 15.000 Lichtern angefangen. Inzwischen sind es ein paar mehr geworden. Ganz billig ist die Beleuchtung des Weihnachtshauses nicht – aber hier hilft Glühwein.

Mit rund 530.000 weihnachtlichen Lichtern hat ein Ehepaar aus Niedersachsen sein Haus und Grundstück geschmückt. „Wir wollen die Menschen in Weihnachtsstimmung bringen“, sagt die 65 Jahre alte Nermin Vogt, die mit ihrem 70 Jahre alten Mann seit dem ersten Advent viele Besucher hat.

Nach Angaben des Internetportals „weihnacht-lichter.de“, das über festlich beleuchtete Häuser aus ganz Deutschland berichtet, ist das Haus in Calle – einem Ortsteil der Gemeinde Bücken zwischen Hannover und Bremen – wohl größte Weihnachtshaus Deutschlands, wenn nicht sogar Europas.

3000 Euro Stromkosten im Dezember

Um die irrsinnigen Stromkosten von bis zu 3000 Euro für den gesamten Dezember bezahlen zu können, haben sich die beuden noch etwas einfallen müssen.  Nermin und Rolf Vogt bieten jeden Nachmittag und Abend Glühwein, Essen und Geschenkartikel vor ihrem Haus an. „Es gefällt den Leuten sehr“, erzählt die 65-Jährige.

Auf die Idee, ihr Haus und Grundstück in eine leuchtende Weihnachtslandschaft zu verwandeln, kam das Ehepaar im Dezember 1999 bei einem Besuch in den USA, wo es blinkte und funkelte. Seitdem schmücken die Eltern von drei inzwischen erwachsenen Kindern jährlich. „Wir haben mit circa 15.000 Lichtern angefangen, jedes Jahr sind es mehr geworden“, so Nermin Vogt. „Es bedeutet Freude für uns.“ (dpa/KT)

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