01.02.2019 19:54 Uhr

Viggo Mortensen ist in Sachen Oscar-Gewinn misstrauisch

Foto: Rob Rich/WENN.com

Viggo Mortensen glaubt nicht, dass er für ‚Green Book – Eine besondere Freundschaft‚ den Oscar gewinnt. Der 60-jährige dänisch-amerikanische Schauspieler ist in der Kategorie ‚Bester Schauspieler‘ für einen Academy Award nominiert, glaubt allerdings, dass er den Abend damit verbringen wird, dazusitzen und zu klatschen, während „andere Leute Trophäen abholen“.

Viggo Mortensen ist in Sachen Oscar-Gewinn misstrauisch

Foto: Rob Rich/WENN.com

Trotz alledem denkt er deshalb aber nicht „anders“ über seinen Film, wie er der Zeitung ‚I‘ verriet: „Ich war schon bei vielen Preisverleihungen, wo ich nominiert war und wo es immer meine Rolle war, dazusitzen und zu klatschen, während andere Leute Trophäen abholen. Es ist egal; es führt nicht dazu, dass ich anders über die Filme denke, für die ich nominiert war.“

„Wenn Don und Tony sich verstehen können, dann kann es jeder“

Mortensen spielt in der Dramakomödie ‚Green Book – Eine besondere Freundschaft‘ den Bodyguard Frank Antony ‚Tony Lip‘ Vallelonga, der gemeinsam mit Dr. Don Shirley, einem dunkelhäutigen Weltklassepianisten, der von Mahershala Ali verkörpert wird, 1962 für eine Konzertreihe durch den amerikanischen tiefen Süden reist.

Der Film fokussiert sich auf die unerwartete Freundschaft zwischen den beiden Männern, die gemeinsam mit dem Rassismus und der Gefahr während der Zeit der Rassentrennung konfroniert werden. Über die Beziehung der beiden Charaktere sagte Mortensen: „Dies sind zwei Männer vom selben Ort, aber sie scheinen von unterschiedlichen Planeten zu kommen. Wenn Don und Tony sich verstehen können, dann kann es jeder.“

Der ‚Der Herr der Ringe‘-Held glaubt auch, dass der positive Grundton des Werkes, das sich bewusst nicht rein auf die Themen Klasse und Rassismus versteift, dazu beitragen wird, dass ein breiteres Publikum es sich anschauen wird. „Familien in Kansas werden sich diesen Film anschauen, weil sie hören, dass er lustig ist und dass es ein großartiger Roadtrip ist“, so der Aragorn-Darsteller weiter. „Sie werden ihn sich nicht anschauen, weil sie hören, dass es ein Film über Rassismus ist.“