Freitag, 8. November 2019 20:46 Uhr

Virgil Abloh löste riesigen Hype im Einrichtungshaus aus

Foto: imago images / Starface

Designer Vigil Abloh (39) hat mit seiner neuen Kollektion, die in Kooperation mit Möbelgigant IKEA entstand, einen richtigen run auf die Filialen des Einrichtungshauses ausgelöst. Die limitierten „Markerad“-Produkte wurden ab dem 7. November zum Verkauf angeboten, sind aber schon einige Stunden später bereits nicht mehr erhältlich gewesen.

Zu den Einrichtungsgegenständen der Kollektion gehörten unter anderem Uhren, Tagesbetten, Bettwäsche, Werkzeugkoffer, Taschen, Teppiche und und und. Das alles zu einem sehr erschwinglichen Preis, was für das schwedische Unternehmen durchaus üblich ist, man für Produkte von dem Chefdesigner der Luxusmarke „Louis Vuitton“ und Inhaber des Labels „Off-White“ wohl eher weniger erwartet hätte.

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Alle heiß auf den riesigen Kassenbon-Teppich

Besonders heiß begehrt war ein Teppich, der aussieht wie ein überdimensionaler weißer Kassenbon aus Stoff. Laut ‚Noizz.de‘ standen die Massen teilweise schon seit dem späten Abend vorher vor den Berliner Filialen des Unternehmens. Bis zur Ladenöffnung sollen es 100 bis 200 Leute, an manchen Standorten sogar 400 bis 500 wartende Kunden gewesen sein.

Jeder wollte als Erstes im Geschäft sein, denn aus den vorhergehenden limitierten Editionen hatte der Einrichtungsriese bereits gelernt und so dieses Mal die strenge Regeln aufgestellt. Jeder Kaufwütige durfte lediglich nur ein Exemplar je Artikel kaufen. Und so rannte die wilde Meute los, sobald sich die Pforten des Interior-Tempels geöffnet hatten. Vorbei an den Kassen und Mitarbeitern, rein in die Gänge.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von NOIZZ.de (@noizz_de) am Nov 7, 2019 um 8:29 PST

Strategie ging nicht auf

In der Niederlassung im Berliner Stadtteil Lichtenberg nahmen einige so etwas zu schnell die Kurve, die wohl noch leicht feucht vom Wischen zu sein schien, so dass sie sich ziemlich heftig auf die Nase legten. Doch ohne Schweiß kein Preis – so schnell sie lagen, so schnell rappelten sich die Gefallenen auch wieder auf und rannten weiter zu den Objekten ihrer Begierde.

Berichten zufolge sollen hauptsächlich junge Männer auf die Teile des Kult-Designers geflogen sein. Außerdem hätten sich unter den Kaufwilligen auch einige sogenannte Reseller befunden, die bevorzugt limitierte Teile kaufen – eigentlich meist Kleidungsstücke wie Sneaker – um diese dann teuer weiterverkaufen zu können. Auch dem wollte der multinationale Einrichtungskonzern einen Riegel vorschieben, doch manche Reseller stellten sich als richtige Füchse heraus.

So begleitete die Webseite einen Herren namens Fliki, der gleich mit mehreren Helfern kam und so insgesamt eine Mona Lisa, drei „Wet Grass“-Teppiche, zwei Kassenzettel-Teppiche, zwei „Sculpture“-Taschen, drei Uhren, Bettwäsche und Werkzeugkästen als Ausbeute mitnahm. Wohl weniger die Schuld der Mitarbeiter, denn wie sollen diese in dem Getümmel wissen, ob der oder die schon einmal bei ihnen an der Kasse war. Für die nächste Aktion scheint es da also noch etwas Nachholbedarf beim Möbel-Schweden zu geben. Die Filiale im Hauptstadtbezirk Spandau soll den Hype um die raren Produkte übrigens mithilfe von Listen und Eingangskontrollen im Zaum gehalten haben. Zudem durften in diese Filiale maximal 10 Kunden auf einmal. Sowas nervt ja auch.

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