Von der Queen bis Fürstin Charlène: Das turbulente Jahr der Royals

SpotOn NewsSpotOn News | 26.12.2021, 17:15 Uhr
Von Harry und Meghans Skandal-Interview über Prinz Philips Tod und Sorgen um die Queen bis zu Royal-Babys: 2021 ist in den Königshäusern viel passiert. (ncz/spot)
Von Harry und Meghans Skandal-Interview über Prinz Philips Tod und Sorgen um die Queen bis zu Royal-Babys: 2021 ist in den Königshäusern viel passiert. (ncz/spot)

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Von Corona-Impfungen und -infektionen über Tode, Geburten und Geburtstage bis zu großen Skandalen und einer Hochzeit: 2021 war bei den Royals turbulent, für Queen Elizabeth II. war es besonders schlimm. Ein Rückblick.

Mit einem „Brief an 2021“ läuteten Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) das Jahr ein und blickten positiv auf die nächsten Monate. Doch 2021 brachte den Royals nicht nur erfreuliche Nachrichten: Von Trauer über Skandale blicken die königlichen Familien auf ein turbulentes Jahr zurück.

Royals lassen sich impfen

Los ging das Jahr wie bei vielen anderen auch bei den älteren Royals mit einer Corona-Impfung: Den Anfang machte Königin Margrethe II. von Dänemark: Die 81-Jährige ließ sich gleich am ersten Tag des Jahres den Piks verabreichen. Schon eine Woche später folgten Queen Elizabeth II. (95) und ihr Ehemann Prinz Philip (1921-2021) und am 15. Januar das schwedische Königspaar Carl XVI. Gustaf (75) und Silvia (77). Prinz Charles (73) und Herzogin Camilla (74) hielten am 10. Februar den Oberarm hin, Prinz William (39) und Herzogin Kate (39) geduldeten sich ganz brav bis Mai.

Trauer um Prinz Philip

Die ersten Monate des Jahres waren in Großbritannien auch geprägt von der Sorge um Prinz Philip. Der Ehemann der Queen wurde Mitte Februar erstmals ins Krankenhaus eingeliefert und verbrachte dort mehrere Tage. Anfang März wurde bei dem Herzog von Edinburgh dann ein Eingriff am Herzen vorgenommen, bevor es am 16. März nach 28 Tagen in der Klinik zurück nach Schloss Windsor ging. Rund drei Wochen nach seiner Rückkehr gab der Palast am 9. April dann den Tod des 99-Jährigen bekannt. Für das gesamte Land, aber besonders für die Queen ein großer Verlust: Das Ehepaar war knapp 74 Jahre verheiratet. Nach einer achttägigen Trauerperiode wurde Prinz Philip am 17. April auf Schloss Windsor beerdigt.

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Vier neue Urenkelkinder für die Queen

Queen Elizabeth II. durfte sich 2021 aber auch über vier neue Urenkelkinder freuen! Am 9. Februar kam August Brooksbank, der erste Sohn von Prinzessin Eugenie (31) und Jack Brooksbank (35) zur Welt. Am 21. März brachte Zara Tindall (40) ihren Sohn Lucas zur Welt – in einer dramatischen Hausgeburt, wie Ehemann Mike (43) berichtete. Mit Lilibet „Lili“ Diana bescherten Prinz Harry und Herzogin Meghan der Monarchin am 4. Juni eine Namensvetterin. Die Kleine ist nach dem Spitznamen der Queen benannt. Am 18. September kam Sienna, die erste Tochter von Prinzessin Beatrice (33) und Edoardo Mapelli Mozzi (38) zur Welt.

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Aber auch in Schweden gab es Babyfreuden: Am 26. März brachte Prinzessin Sofia (37) einen Jungen, Prinz Julian, zur Welt. Es ist der dritte Sohn von Sofia und Prinz Carl Philip (42).

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Runde Geburtstage, Hochzeitstage und eine Hochzeit

Auch einige runde Geburtstage und Jubiläen konnten die Royals 2021 zelebrieren. Nur vier Tage nach der Beerdigung ihres Ehemanns Prinz Philip feierte Queen Elizabeth II. ihren 95. Geburtstag. Die Königin erblickte am 21. April 1926 das Licht der Welt und ist die älteste Regentin der britischen Monarchie. Die traditionelle Geburtstagsparade Trooping the Colour am zweiten Samstag im Juni konnte trotz Corona stattfinden – allerdings in abgeschwächter Form auf Schloss Windsor.

Am 10. Juni wäre Prinz Philip 100 Jahre alt geworden. Die Queen ehrte ihren verstorbenen Ehemann, in dem sie eine Rose mit seinem Namen auf Schloss Windsor pflanzte, andere Familienmitglieder erinnerten auf Social Media an ihren Vater und „Grandpa“. Auch Prinzessin Diana wurde 2021 posthum geehrt: Die „Königin der Herzen“ hätte am 1. Juli ihren 60. Geburtstag gefeiert. Zu ihren Ehren wurde im Garten des Kensington Palasts eine Statue enthüllt, ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry hielten bei der Zeremonie eine Rede.

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Am 4. August feierte Herzogin Meghan ihren 40. Geburtstag. Zu ihrem Ehrentag rief sie eine Wohltätigkeitskampagne unter dem Titel „40×40“ ins Leben. Sie habe „40 Freunde, Aktivisten, Sportler, Künstler und Führungskräfte“ darum gebeten, ebenfalls jeweils 40 Minuten für die gute Sache aufzubringen.

Der schwedische König Carl Gustaf feierte am 30. April seinen 75. Geburtstag. Während zu seinem 70. Geburtstag eine Parade in Stockholm und eine Geburtstagsparty mit Gästen aus aller Welt stattfand, musste er coronabedingt dieses Jahr klein feiern.

In den Niederlanden feierte Königin Máxima ein halbes Jahrhundert: Die gebürtige Argentinierin wurde am 17. Mai 50 Jahre alt. Auch Prinzessin Märtha Louise von Norwegen feierte diesen Meilenstein: Sie wurde am 22. September 50 Jahre alt. In Norwegen wurde ein Hochzeitstag gefeiert: Das Kronprinzenpaar, Mette-Marit (48) und Haakon (48), gab sich vor 20 Jahren, am 25. August 2001, das Jawort.

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Prinz William und Herzogin Kate können immerhin auf ein Jahrzehnt im Bund der Ehe zurückblicken: Zum zehnten Hochzeitstag am 29. April teilte das Paar neue Fotos.

Sogar eine kleine Royal Wedding gab es 2021: Nach vierjähriger Verlobung durfte die japanische Prinzessin Mako (30) endlich ihren bürgerlichen Partner Kei Komuro (30) heiraten. Damit verlor die Nichte von Kaiser Naruhito (61) ihren Adelstitel.

Sorge um die Gesundheit

Mitte Oktober war Großbritannien in Sorge um die Queen: Die Monarchin musste eine Nacht im Krankenhaus verbringen und sagte anschließend einige Termine ab. Auf Anraten ihrer Ärzte schonte sie sich mehrere Wochen, bevor sie Ende November wieder Gäste auf Schloss Windsor in Empfang nahm. Sohn Prinz Charles nimmt seiner Mutter als Thronfolger auch immer mehr Arbeit ab: 2021 reiste er etwa nach Jordanien, Barbados und Ägypten und nahm an der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow teil.

Mit gesundheitlichen Problemen hatte auch Fürstin Charlène von Monaco (43) zu kämpfen. Die ehemalige Schwimmerin verbrachte wegen einer schweren HNO-Infektion mehrere Monate in ihrer Heimat Südafrika – ohne ihren Ehemann und die gemeinsamen Zwillinge. Erst Anfang November kehrte sie nach Monaco zurück – allerdings muss sie sich weiterhin schonen.

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Auch das Coronavirus ging an den Royals nicht vorbei: Im März wurden Kronprinzessin Victoria von Schweden (44) und ihr Ehemann, Prinz Daniel (48), positiv auf Corona getestet – glücklicherweise nur mit leichten Symptomen. Im August wurde Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (17) positiv auf das Virus getestet. Die große geplante Feier zum Hochzeitstag ihrer Eltern fiel deswegen aus. Am 5. Dezember gab der niederländische Palast bekannt, dass Prinzessin Beatrix (83) Corona mit leichten Erkältungssymptomen hat.

Skandal-Interview und Gerichtsprozesse

In Sachen Skandale war 2021 ebenfalls ein besonders aufregendes Jahr für die Royals. Nicht zu vergessen ist das Oprah-Interview, mit dem Prinz Harry und Herzogin Meghan im März, unter anderem durch Rassismusvorwürfe gegen die Royals, einen Skandal auslösten. Aber auch der Rechtsstreit des Paares mit der britischen Boulevardpresse sorgte für Schlagzeilen. Anfang Dezember bekam die Herzogin Recht vor dem Berufungsgericht.

In einen Skandal ist auch weiter Prinz Andrew (61) verwickelt. Bereits 2019 wurden Vorwürfe gegen den Sohn der Queen öffentlich, nun wird er in den USA verklagt – wegen sexuellen Missbrauchs. Der Prozess in New York soll die Wahrheit um seine Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) ans Tageslicht bringen.