Donnerstag, 8. Januar 2015 22:20 Uhr

Vor zehn Jahren wurde Rudolph Moshammer ermordet

Mit einer Gedenkfeier für Rudolph Moshammer will der Verein „Licht für Obdachlose“ am nächsten Mittwoch zum zehnten Todestag an den Münchner Modezaren erinnern. Moshammer habe sich stets mit einem bemerkenswerten Engagement für Bedürftige und Obdachlose eingesetzt, erläuterte der Vereinsvorsitzende Florian Besold heute.

Der Modehändler habe in seinem Testament den Fortbestand des von ihm gegründeten Vereins festgelegt und damit eine nachhaltige Hilfe für Bedürftige ermöglicht. Der Verein habe seit Moshammers Tod mehrere Hunderttausend Euro für soziale Hilfseinrichtungen beitragen können.

Moshammer wurde am 14. Januar 2005 im Alter von 64 Jahren umgebracht. Ein junger angeblicher heterosexueller Mann erdrosselte ihn in seinem Grünwalder Haus im Streit um ausstehenden, nun ja, „Liebeslohn“.

Trotz seines Erfolgs hatte Moshammer seine Herkunft nie vergessen – sein Vater war obdachlos gestorben. Zu dem Gedenken mit Musik und Kranzniederlegung am Grab auf dem Ostfriedhof werden neben Vertretern von Hilfsorganisationen auch Obdachlose erwartet. (dpa/KT)

Mehr zum Thema: Die großen Kriminalfälle Rudolph Moshammer – der einsame Tod des Modemachers

Foto: Frank Mächler

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