Donnerstag, 10. Juni 2010 09:35 Uhr

Warum Christina Aguilera ihre Tour verschieben will

Los Angeles. Christina Aguilera (29) wie sie leibt und lebt: Weil die Bühnenshow für ihre US-Tour angeblich nicht perfekt war, verschob die Star-Blondine die Konzertreihe kurzerhand. Die Pop-Sängerin (‚Keeps Gettin Better‘) sollte nächsten Monat die Konzerte zu ihrem neuen Album ‚Bionic‘ starten, hat das Ganzes jetzt aber auf unbestimmte Zeit nach hinten verschoben. Grund: Die Musikerin brauche mehr Zeit zu proben. Sofort wurden Kritikerstimmen laut, die der Entertainerin vorwarfen, die Tour aufgrund geringer Albumverkäufe abzusagen. Alles Blödsinn, kommentierte Aguilera die Vorwürfe nun. Ihr sei nichts anders übrig geblieben, als die Konzerte zu verlegen, da sie sich nicht genug vorbereitet gefühlt hatte.

„Ich bin eine schreckliche Perfektionistin“, jammerte die sexy Mama der britischen Tageszeitung ‚The Sun‘. „Ich tue nichts, wenn ich nicht mein Bestes gebe. Ich hatte einfach keine Zeit, über die Tour nachzudenken. Ich hatte nicht genug Zeit, um mich auf die Shows, wie ich sie normalerweise gebe, vorzubereiten. Ich wurde verrückt dabei, mir eine Set-List auszudenken und alles fühlte sich zu hektisch an.“
Von einer Absage will die Blondine nichts hören. Klar und deutlich betonte sie: „Die Tour ist verschoben, sie wird aber in jedem Fall stattfinden. Ich wusste, wir würden nicht genug Zeit haben, es auf die Beine zu stellen, also wird es im nächsten Jahr eine größere, bessere ‚Bionic‘-Tour geben, wenn wir genug Zeit haben.“
Ein weiteres Gerücht besagt, Christina Aguilera habe ihre Konzerte abgesagt, aus Angst vor einem direkten Vergleich mit Pop-Bombe Lady Gaga, die derzeit nicht nur übermächtig die Charts und Klatschspalten regiert, sondern auch die kommerziell erfolgreichste weibliche Solo-Künstlerin ist. ‚Dirrty Chrissi‘ betonte allerdings schon mehrmals, keinen Konkurrenzkampf zwischen sich und Lady Gaga zu sehen – im Gegenteil ist das Stimmwunder stolz darauf, was ihre jüngere Kollegin alles erreicht hat.
„Es ist schön jemanden zu sehen, der, wie Gaga, Risiken eingeht. Es kann schwer sein, Kritik einzustecken, wenn man in Fashion und anderen Dingen neue Wege geht“, verdeutlichte Aguilera und erinnerte daran: „Ich selbst wurde oft Opfer von solchen Mechanismen, aber ich habe einfach weitergemacht.“
Statt über ihre Nachfolger zu lästern, nannte das Goldkehlchen lieber ihre eigenen Vorbilder: „Ich habe Experimente geliebt und es gab viele vor mir, die auf jeden Fall geholfen haben, den Weg zu ebnen – vor allem Madonna und Cher.“
‚Bionic‘ ist Christina Aguileras erstes Studioalbum seit ‚Back To Basics‘ aus dem Jahr 2006. (CoverMedia)

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