Donnerstag, 24. Juni 2010 20:25 Uhr

Warum Michael Jackson seine Kinder versteckte

Los Angeles.  Der King of Pop (‚Thriller‘) habe seinen Nachwuchs aus dem Rampenlicht der Öffentlichkeit heraushalten wollen. Daher seien Prince Michael (13), Paris (12) und Prince Michael II (8), auch genannt ‚Blanket‘, versteckt worden, weil Jackson Angst hatte, dass sie verletzt würden.
„Er hielt diese Kinder drinnen“, erklärte die Sängerin. „Er hielt sie sehr eingeschränkt und eingeschlossen. Er wollte nicht, dass sie inmitten der Welt waren.“
Die Pop-Ikone starb am 25. Juni des vergangenen Jahres. Die offizielle Todesursache lautet  akute Propofol-Vergiftung nach intravenöser Injektion durch eine dritte Person und sein Leibarzt Dr. Conrad Murray wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Die Schwester des Ausnahmemusikers sprach am Vorabend seines Todestages auch über den Gesundheitszustand ihres Bruders. Sie behauptet, diejenigen, die ihm am nächsten standen, wussten, dass es ihm nicht gut ging, und vermutet, dass seine schlechte Gesundheit geheim gehalten worden sei, weil er kurz davorstand, zu einer Reihe lukrativer Shows in London aufzubrechen.
„Er war immer dünn, aber Michael ging es nicht gut und die Leute, die um ihn herum arbeiteten, wussten, dass es ihm nicht gut ging. Michael hatte keine saubere Gesundheitsbescheinigung, aber es wurde berichtet, dass er [eine] hätte“, verriet La Toya in einem Interview mit der britischen Fernsehsendung ‚GMTV‘. „Der Arzt arbeitete mit jemand anderem [zusammen] und er berichtete, dass es Michael gut gehe, aber Michael war sehr kalt, er fror. Seine Temperatur ging hoch und runter, er war extrem zerbrechlich. Wenn man ihn umarmte, ihn drückte, war er nur [Haut und] Knochen.“
„Ich hatte ihn ein paar Wochen vor seinem Ableben gesehen und ich konnte nicht glauben, wie entsetzlich mager er war.“

Die Schwester des Musik-Wunders beschwerte sich auch über die Art und Weise, wie der Tod ihres Bruders vom Rechtssystem in den Vereinigten Staaten gehandhabt wurde. Sie versteht nicht, warum es so lange dauert, bis Murray vor Gericht gebracht wird. Sie unterstellt, dass Jackson ermordet worden sei und die Verantwortlichen für sein Ableben nicht „die Gerechtigkeit erhalten haben, die sie verdienen“.
„Ich finde es ist ein Schlag ins Gesicht, nicht nur für Michael, sondern für die ganze Familie. Es ist absolut unfair, es ist falsch. Es war kein Unfall“, sagte La Toya. „Ich verstehe das Rechtssystem hier in Amerika im Moment nicht, ich weiß nicht, was passiert und warum das so lange dauert und warum die Leute, die verantwortlich dafür sind, nicht wirklich die Gerechtigkeit erhalten haben, die sie verdienen“, sagte La Toya Jackson.

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